Inhaltsverzeichnis:
Tag 1 – Sommerurlaub in Südengland
Tag 2 – Unterwegs nach Südengland
Tag 3 – Ankunft in England: Kreidefelsen, Castle & Camping
Tag 4 – London bei 31 Grad: Sightseeing-Marathon in der City
Tag 5 – Hitze, Hochhaus und Harry Potter: Ein weiterer Tag in London
Tag 6 – Von London nach Oxford: Vollbremsung im Stau, Volltreffer beim Camping
Tag 7 – Auf zu den berühmten Steinen: Stonehenge und weiter nach Bath
Tag 8 – Ein entspannter Tag in Bath
Tag 9 – Es geht Richtung Küste
Tag 10 – Die Küste hat uns
Tag 11 – Immer der Küste entlang
Tag 12 – Auf den Spuren von King Artur
Tag 13 – Wanderung nach Boscastle
Tag 14 – Weiter an der Küste
Tag 15 – Der zweite Versuch
Tag 16 – Spurensuche Richtung Devon
Tag 17 – Wir machen nichts
Tag 18 – Weiter Richtung Bridport
Tag 19 – Strandspaziergang zur West Bay
Tag 20 – Schlachtfeld, Geschichte und Endspurt nach Dover
Tag 21 – Heimfahrt mit Hindernissen
Tag 22 – Die letzte Etappe nach Hause
Fazit und Fakten zum Urlaub 2025 in Südengland 🇬🇧
Tag 1 – Sommerurlaub in Südengland 🔝

Es ist Freitag, früher Nachmittag. Die Sachen sind gepackt, der Kühlschrank ist voll, die Vorfreude steigt. Bevor wir endlich starten, gehen wir ein letztes Mal die Packliste durch – sicher ist sicher. Die wichtigsten Dinge: Pässe, Fahrzeugpapiere, Versicherungskarte und natürlich die Fährunterlagen. Alles andere lässt sich im Zweifel unterwegs besorgen – wie immer.
Die erste Etappe führt uns von Magdeburg über Hannover, immer der A2 entlang, bis zu unserem Zwischenstopp in Verl. Für die Nacht haben wir bewusst keinen Rastplatz gewählt – das mulmige Gefühl auf Autobahnraststätten brauchen wir nicht mehr. Stattdessen haben wir einen kleinen Stellplatz in der Nähe der Autobahn gefunden – ruhig, sicher und gut erreichbar.
Die Fahrt selbst verlief weitgehend entspannt – zumindest was das Wetter und unser Wohnmobil betrifft. Der Verkehr auf der Autobahn ist allerdings mal wieder eine eigene Geschichte. Gefühlt wird das Miteinander dort immer rauer. Rücksichtnahme scheint für viele nur noch ein Wort aus vergangenen Tagen zu sein.
Am Stellplatz angekommen, der direkt an einem Freibad lag, nutzen Mia und ich die Gelegenheit, uns abzukühlen.


Zum Abendbrot gab es Baguette, Käse, Wurst und Weintrauben. Danach noch ein wenig den Blog schreiben und früh ins Bett. Ach und das Ankommenbier darf natürlich nicht fehlen.

Morgen wartet die nächste Etappe, und wir möchten möglichst stressfrei loskommen. Kurz-vor-knapp-Fahrten sind nicht so unser Ding – ein bisschen Puffer fährt sich einfach entspannter.
In diesem Sinne: Gute Nacht und bis morgen – das Abenteuer hat begonnen.
🚐: Wohnmobilstellplatz am Freibad Verl, Meierhof 91, 33415 Verl, Toiletten und Duschen im Freibad, Strom, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN nicht vorhanden
💶: Kostenlos, nur der Strom muss bezahlt werden
Tag 2 – Unterwegs nach Südengland 🔝
Unser zweiter Urlaubstag stand ganz im Zeichen der Anreise. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Kaffee und Toast ging es zurück auf die Straße – Kilometer machen war angesagt.

Die Route führte uns über die A2, E34, E40 und schließlich die A16 durch die Niederlande (an Eindhoven vorbei), weiter durch Belgien (Antwerpen ließen wir links liegen) bis nach Frankreich zum Fährhafen bei Dünkirchen.
Die Fahrt verlief weitgehend problemlos. Autobahn ist zwar nicht besonders spannend, aber eben effizient – und bei über 560 Kilometern will man auch einfach irgendwann ankommen. Klar, über Landstraßen sieht man mehr, aber das heben wir uns für später auf.
Ein kleiner Zwischenfall sorgte für etwas Auflockerung: Direkt nach dem Start bemerkten wir, dass Mias Badelatschen, die zum Trocknen auf der Windschutzscheibe lagen, nicht mehr da waren.

Eine davon hatte sich offenbar bei der Fahrt verabschiedet – ein kleiner Umweg in den nächsten größeren Ort war also nötig. Neue Latschen für Mia – und gleich auch für mich, denn ich hatte meine eh vergessen.

Kurz vor dem Fährhafen haben wir nochmal günstig an einem Supermarkt getankt und uns anschließend einen Stellplatz am Serviceterminal der Fährgesellschaft gesichert.

Hier verbringen wir die Nacht, bevor es morgen früh um 09:00 Uhr mit der Fähre weiter nach England geht. Unsere Tickets haben wir zur Sicherheit nochmal prüfen lassen – alles passt.
Jetzt heißt es: gute Nacht! Morgen geht’s endlich über den Kanal.
🚐: DFDS Dunkirk – Office & Ferry Terminal, Rte de la Mauson Blanche, 59279 Loon-Plage
💶: Kostenlos, kein Strom, keine Ver- und Entsorgung, dafür aber Toiletten
Tag 3 – Ankunft in England: Kreidefelsen, Castle & Camping 🔝
Der dritte Tag unseres Südengland-Roadtrips begann früh im Hafen von Dünkirchen. Nach dem Frühstück haben wir alles wieder reisefertig gemacht – aufräumen, verstauen, los geht’s. Das Einchecken auf die Fähre nach Dover lief unkomplizierter als gedacht: kurze Kontrolle im Van, dann ging’s schon in die Warteschlange zum Boarding.

Die Wartezeit überbrückten wir mit einem kleinen Bummel durch den Duty-free-Shop – viel Nützliches gab’s dort nicht, außer vielleicht Alkohol.
An Bord schnell die wichtigsten Sachen geschnappt und ab aufs Deck, um das Auslaufen zu beobachten. Die erste Etappe der Überfahrt verbrachten wir unter Deck an einem Fensterplatz.

Später wollten wir natürlich die berühmten Kreidefelsen von Dover sehen – doch leider war die Sicht miserabel. Nebel zog auf, dichter und dichter, bis man fast gar nichts mehr sah. Selbst beim Einlaufen in den Hafen blieb der Ausblick vernebelt. Wie der Kapitän da den Weg gefunden hat – keine Ahnung.

Wieder runter zum Fahrzeugdeck, rein in den Van – und los ging’s: erste Fahrt auf englischem Boden, und das natürlich auf der linken Seite. In Dover fuhren wir direkt Richtung Dover Castle.

Noch auf der Fähre hatte ich eine English Heritage-Mitgliedschaft abgeschlossen – für kostenlosen Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten und freies Parken. Das hat sich direkt ausgezahlt: Am Castle angekommen, kurz die Mitgliedskarte gezeigt und schon wies uns eine freundliche Mitarbeiterin einen Parkplatz für unser Wohnmobil zu. Auch beim Eintritt konnten wir gleich sehen, wie viel wir gespart haben – ein guter Start.
Dover Castle selbst war ein echtes Highlight: groß, gut erhalten und mit richtigem Mittelalter-Flair.

Man hat fast erwartet, dass gleich ein König mit Krone um die Ecke biegt. Besonders beeindruckend war der unterirdische Teil – ein Lazarett aus dem Zweiten Weltkrieg, verteilt über drei Etagen unter der Erde.

Die Führung dauerte nur etwa 20 Minuten, gab aber einen eindrucksvollen Einblick in die Zeitgeschichte.
Zum Abschluss noch ein kurzer Stopp im Café auf dem Gelände, dann ging’s weiter zum nächsten Ziel: ein Campingplatz bei London. Die Strecke dorthin – etwa 1,5 Stunden – war hauptsächlich Autobahn und damit relativ entspannt, auch wenn der Linksverkehr noch etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Rund um London wurde es dann schon heftiger. Gerade beim Abbiegen muss man höllisch aufpassen, nicht aus alter Gewohnheit die rechte Spur zu nehmen. Aber auch das haben wir ohne Zwischenfälle geschafft und den Campingplatz direkt gefunden.
Leider kaum Schattenplätze frei – und das bei der aktuellen Hitze. Morgen soll es noch wärmer werden. Aber egal: Wir sind angekommen und machen das Beste draus!

🚐: Abbey Wood Camping, Commonwealth Way 160, London, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN vorhanden
💷: 65,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal65, pro Nacht
Tag 4 – London bei 31 Grad: Sightseeing-Marathon in der City 🔝
Die Nacht war zum Glück etwas kühler – mit offenen Fenstern und etwas Durchzug ließ es sich aushalten. Nach einem Frühstück mit frischen Aufbackbrötchen (unser neuer Dänemark-Toaster macht sich richtig bezahlt!) starteten wir gegen 9:30 Uhr Richtung Bahnhof Abbey Wood.

Kurzer Fahrplan-Check, Bahnsteig gefunden, und schon saßen wir im Zug zur London Bridge. Dort angekommen, versuchten wir zuerst, die alte Oystercard unserer Großen für Mia auf Kindertarif umzustellen – gar nicht so einfach, aber dank Saskias Hartnäckigkeit und sehr hilfsbereitem Personal hat es geklappt. So konnte Mia günstiger fahren als wir Erwachsenen.
Dann ging’s los – rein ins Getümmel. Anders als bei unserem letzten Besuch war London diesmal gut gefüllt – und mit 31 Grad alles andere als angenehm. Aber immerhin: kein Regen.
Erster Stopp: die London Bridge – beeindruckendes Bauwerk mit tollem Blick über die Themse.

Von dort aus sahen wir auch die riesige Warteschlange vorm Tower of London – das taten wir uns nicht an. Generell wollten wir diesmal weniger rein in die Sehenswürdigkeiten, mehr außen bestaunen – gerade mit Mia eine entspanntere Lösung.
Nächste Herausforderung: das Monument – 311 Stufen bis zur Aussichtsplattform. Bei dem Wetter ein echter Kraftakt, aber wir haben’s geschafft – Urkunde inklusive!

Danach ging es Schlag auf Schlag:
- Piccadilly Circus – riesige Werbedisplays, viel Trubel
- St. Paul’s Cathedral
- King’s College
- Trafalgar Square
- Und dann: Buckingham Palace – Mias Highlight des Tages: „Da wohnt der König!“
Weiter zu den Klassikern: Westminster Abbey, Big Ben, Palace of Westminster und natürlich das London Eye.

Bei der Hitze mussten wir ordentlich trinken – und kamen trotzdem kaum gegen das Schwitzen an.
Dann machten wir uns langsam auf den Rückweg – immer am Themseufer entlang zurück zur London Bridge. Dort nochmal schnell den Fahrplan gecheckt – Glück gehabt, der nächste Zug nach Abbey Wood kam schon in 5 Minuten.
Zurück am Campingplatz machten wir noch einen schnellen Abstecher ins nahegelegene Einkaufszentrum – Abendessen war Grillen angesagt. Nach dem Tag waren wir alle durchgeschwitzt, platt und reif für die Hängematte.

Morgen geht’s nochmal rein nach London – mal schauen, was dann noch auf dem Plan steht.
Tag 5 – Hitze, Hochhaus und Harry Potter: Ein weiterer Tag in London 🔝
Die Nacht war diesmal weniger erholsam – es kühlte kaum ab, und der heutige Tag sollte sogar noch wärmer werden als der gestrige. Trotzdem: Augen auf, Kaffee rein und ab zum Bahnhof Abbey Wood.
Kein großer Planungsstress – hier fährt alle 10 Minuten ein Zug Richtung London. Heute stiegen wir eine Station später aus, an der Cannon Street, und liefen zu Fuß zum Sky Garden, den wir bereits von zu Hause aus reserviert hatten – kostenlos, keine Eintrittsgebühr.

Dann der Schock beim Sicherheitscheck:
In meinem Rucksack wurde ein Messer gefunden – noch vom Wandern drin, völlig vergessen. In England ein echtes Problem, denn die Waffenregeln sind streng. Der Security-Mitarbeiter gab uns zwei Optionen: entweder sofort gehen und auf den Besuch verzichten, oder das Messer wird eingezogen und wir dürfen rein. Natürlich nahmen wir Option zwei – es hätte schlimmer ausgehen können.
Mit dem Fahrstuhl schossen wir 35 Etagen in die Höhe – der Druck auf den Ohren war nicht ohne. Oben angekommen erwartete uns zwar eine tolle Aussicht, aber keine Klimaanlage. Statt cooler Drinks im „Sky Garden“ fühlte es sich eher wie ein tropisches Gewächshaus an. Schnell ein paar Fotos gemacht – und beim Runterfahren dann noch versehentlich in der Toilettenschlange gestanden, statt beim Fahrstuhl. Läuft.


Mittagessen suchten wir uns am Borough Market, ein kulinarisches Highlight, aber zur falschen Zeit: zur Mittagszeit an einem Werktag war die Hölle los. Das Angebot war großartig – von Fisch, Käse, Sandwiches bis zu Pilzen und Meeresfrüchten. Wir entschieden uns für ein Beef-Sandwich und Fish & Chips für Mia – beides top, aber für sie war der Trubel zu viel.


Nächste Station: Camden Market. Laut, bunt, verrückt – an jedem Laden eine andere Musikrichtung, tausend Sprachen um uns herum.


Mia war völlig begeistert und hätte am liebsten den halben Markt leergekauft. Wir mussten sie ein paarmal bremsen – trotzdem durfte sie sich natürlich etwas aussuchen.
Ganz in der Nähe suchten wir noch den Walk of Fame – leider eher enttäuschend. Auf einer schmutzigen Straße, ohne wirklichen Glanz oder Stil. Kann man machen, muss man aber nicht.

Kurz danach nahmen wir Kontakt zu einer befreundeten Familie auf, die heute ebenfalls in London angekommen war. Ein Treffen war angedacht, aber letztlich waren wir alle einfach zu kaputt und auf der Suche nach Ruhe und Schatten – also zurück nach Abbey Wood.
Letzter Zwischenstopp des Tages: der legendäre Bahnsteig 9 ¾ aus Harry Potter am King’s Cross. Wir waren überrascht, dass das immer noch so ein riesiger Hype ist – die Schlange war ewig. Aber: Eine Mitarbeiterin bemerkte Mias Sunflower Lanyard (für nicht-sichtbare Beeinträchtigungen) und bot uns freundlich an, direkt vorzugehen. Diese Rücksichtnahme haben wir mehrfach in London erlebt – da ist England in vielen Dingen wirklich weiter als Deutschland.

Zurück am Campingplatz entschieden wir uns für den kulinarischen Kurzschluss: Pizza vom Foodtruck, der zweimal die Woche da ist. Frisch aus dem Holzofen – richtig lecker, genau das Richtige nach diesem Tag.
Morgen geht’s weiter Richtung Oxford.
Tag 6 – Von London nach Oxford: Vollbremsung im Stau, Volltreffer beim Camping 🔝
Nach zwei intensiven Tagen in London ging es heute weiter Richtung Oxford. Im Gegensatz zu gestern war es deutlich kühler – sogar mit etwas Regen. Eine willkommene Abwechslung nach der Hitzewelle.
Die Fahrt zog sich allerdings länger als erwartet. Rund um London war auf der Autobahn viel Stau, und so brauchten wir fast zwei Stunden bis Oxford.

Nächstes Problem: Wo parkt man ein Wohnmobil in dieser Stadt?
Die ersten beiden Vorschläge über park4night waren unbrauchbar – entweder Parkhaus (ungeeignet für Wohnmobile) oder Parkverbot. Eigene Versuche führten uns direkt in die Umweltzone – schnell gewendet, hoffentlich ohne Blitzfoto.
Also Plan B: Campingplatz außerhalb Oxfords ansteuern und von dort aus mit dem Bus in die City. Der Platz lag oben auf einem Hügel, mit schöner Aussicht und fast menschenleer. Ein netter Handwerker vor Ort stellte den Kontakt zur Betreiberin her – Anmeldung und Bezahlung liefen ganz unkompliziert online per Handy.

Der Weg in die Stadt:
Mit Google Maps die nächstgelegene Bushaltestelle (9 Gehminuten) gesucht, Gruppentageskarte für 10 Pfund direkt per Handy bezahlt – unkompliziert und günstig.

Oxford selbst war voll.
Grund: “Open Day” – dreimal im Jahr öffnen die Colleges ihre Türen für Interessenten. Das erklärte den Parkplatzmangel, die vielen jungen Leute und das bunte Treiben in der Stadt.
Ohne festen Plan ließen wir uns durch die Altstadt treiben, schauten in einige Colleges hinein und machten auch einen Abstecher auf einen Aussichtsturm – schöner Blick auf die Stadt, die fast nur aus historischen Gebäuden zu bestehen scheint.

Mia war beeindruckt – die alten Mauern, das bunte Studentenleben, aber auch die Menschenmassen waren für sie anstrengend. Trotzdem: Sie war interessiert und neugierig – das zählt.

Nach dem Rundgang suchten wir uns wieder den Weg zur Bushaltestelle, kauften noch kurz etwas fürs Abendessen ein und fuhren mit einmal Umsteigen zurück zum Campingplatz Green Gates.
Dort angekommen: Tisch und Stühle raus, Gasgrill an, ein schnelles Abendessen gezaubert und den Tag mit einem kühlen Rosé ausklingen lassen.

Morgen geht’s weiter – Ziel: Stonehenge.
🚐: Imperial Holiday Rentals, Three Acres, Sandy Ln, Horspath, Oxford OX33 1TF, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, kein W-LAN
💷: 25,- Pfund pauschal, ohne Strom, pro Nacht
Tag 7 – Auf zu den berühmten Steinen: Stonehenge und weiter nach Bath 🔝
Nach einer ruhigen Nacht und einem entspannten Frühstück in der Sonne hieß es heute: Oxford hinter uns lassen und weiter Richtung Stonehenge.

Die Fahrt sollte laut Navi nur gut eine Stunde dauern – aber das haben wir inzwischen gelernt: In England dauert alles länger. Die Straßen sind oft schmal, kurvenreich und trotz Tempolimit von 60 Meilen (80 km/h) kann man solche Geschwindigkeiten kaum fahren.
Schon von weitem sahen wir die legendären Steine von Stonehenge, mitten auf einem großen Feld, umgeben von vielen Menschen.

Zum Glück fanden wir auf dem offiziellen Parkplatz am frühen Vormittag noch problemlos einen Platz. Dank unserer English Heritage Mitgliedschaft war der Eintritt, das Parken und das Einchecken kostenlos und schnell erledigt.
Zuerst ging es ins kleine Museum, das einen Einblick in die vermutete Entstehungsgeschichte von Stonehenge gab.

Danach brachte uns ein Shuttlebus zur eigentlichen Sehenswürdigkeit. Dort drehten wir unsere Runde um die Steine, machten die üblichen Fotos – das Pflichtprogramm eben. Es war beeindruckend, aber auch schnell „abgehakt“.

Nach dem Rückweg stärkten wir uns kurz und füllten unsere Vorräte im Supermarkt auf.

Weiter ging es Richtung Bath, dieses Mal bewusst über Landstraßen und nicht die Autobahn. Leider bedeutete das erneut enge und kurvige Straßen, die uns langsam vorankommen ließen. In Bath selbst fuhren wir prompt wieder in die Umweltzone – das passiert hier schnell, wenn man nicht aufpasst. Hoffentlich ohne Folgen.
Beim Campingplatz hatten wir Glück: Wir bekamen noch einen Stellplatz für zwei Nächte.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen von Entspannen und Wäsche waschen.

Gegenüber parkte ein Wohnmobil mit Münchener Kennzeichen. Die alleinreisende Dame darin war zufällig gerade aus der Richtung gekommen, in die wir noch wollten. Nach einem kleinen Spaziergang und einem kühlen Getränk im nahen Pub tauschten wir uns aus und sammelten noch ein paar Tipps für schöne Stellplätze und Orte.

Abends im Van buchten wir direkt noch die nächsten beiden Campingplätze vor, um nicht wieder vor vollen Plätzen zu stehen.
Morgen steht Bath auf dem Programm. Mal sehen, was uns erwartet.
🚐: Bath Waterside & Marina, Brassmill Ln, Bath BA1 3JT, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN vorhanden
💷: 48,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
Tag 8 – Ein entspannter Tag in Bath 🔝
Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Ausschlafen, kein Stress, keine Weiterfahrt – das war der Plan. Die City von Bath lag etwa 45 Minuten Fußmarsch vom Campingplatz entfernt.

Da es morgens noch angenehm kühl war, entschieden wir uns, zu Fuß zu gehen. Alternativ hätte es auch eine Busverbindung gegeben.
Schon beim Ankommen war klar: Bath hat Charme. Die Architektur ist beeindruckend – viele alte Gebäude im gleichen Stil, kaum moderne Bauten dazwischen. Vom Campingplatz hatten wir eine City Map bekommen, nach der wir uns grob richteten.
Unser erster Stopp war The Circus, eine kreisförmig angelegte Häuserformation, komplett gebaut aus dem typischen Bath-Stein, der hier in der Region abgebaut wurde.

Danach ging es weiter zum Royal Crescent mit Blick auf den Royal Victoria Park, wo gerade ein paar Musikschüler probten – ein schönes, entspanntes Bild.

Langsam wurde es Zeit für eine Mittagspause. Wir fanden ein kleines Café an einem Platz, auf dem Straßenkünstler Musik machten – genau unser Ding: unkompliziert, lecker, entspannt.

Frisch gestärkt stand das Highlight des Tages an: der Besuch der Römischen Bäder. Der Eintrittspreis war zwar nicht ohne, aber wir haben es nicht bereut. Es ist wirklich beeindruckend, was die Römer hier vor über 2000 Jahren gebaut haben – auf einer heißen Quelle, deren Wasser mit 46 Grad an die Oberfläche sprudelt. Auch die damalige Technik und Baukunst sind bemerkenswert.

Anschließend schlenderten wir am Fluss Avon entlang, der auf beiden Seiten Fußwege bietet. Leider hat es mit einer Bootstour nicht geklappt – vielleicht beim nächsten Mal. Die Altstadt selbst hat viele kleine Gassen und individuelle Läden mit teils urigen Vorbauten, jeder anders gestaltet.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz gönnten wir uns noch ein Stück Kuchen und einen Kaffee vom Bäcker – perfekt, um die Füße kurz hochzulegen.

Abends wollen wir den Tag gemütlich im Pub neben dem Campingplatz ausklingen lassen und dort zu Abend essen.
Morgen geht’s weiter – Richtung Küste.
Tag 9 – Es geht Richtung Küste 🔝
Nach einem schnellen Frühstück, der üblichen Ver- und Entsorgung und der Verabschiedung unserer netten Nachbarin ging es heute weiter – Richtung Küste. Wir hatten uns bewusst für zwei Tage einen Stellplatz im Voraus reserviert, um nach dem ganzen Trubel in den Städten mal etwas runterzukommen.

Das Wetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung: Regen, Nebel und dazu kaum Sicht aufs Meer. Trotzdem haben wir einen schönen Platz in der zweiten Reihe bekommen – mit immerhin einem kleinen Blick auf die Küste. Nachdem der Regen endlich nachließ und sich der Nebel lichtete, konnten wir den freien Blick aufs Meer genießen.

Die Gute-Wetter-Lücke haben wir sofort genutzt und sind zu einem kleinen Spaziergang an der Küste aufgebrochen – bis zu einem Leuchtturm.

Der Weg führte uns über Schafwiesen und zwischen hohen Hecken entlang bis ans Wasser.

Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön und macht definitiv Lust auf mehr.

Für heute haben wir es damit gut sein lassen. Morgen steht noch eine kleine Wanderung auf dem Plan, bevor es dann am Montag weiter die Küste entlang nach Tintagel geht – auf den Spuren von König Artus.
🚐: Damage Barton, Mortehoe, Woolacombe EX34 7EJ, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN vorhanden (geht so)
💷: 35,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
Tag 10 – Die Küste hat uns 🔝
Heute haben wir es mal ganz entspannt angehen lassen: ausschlafen, kurzes Frühstück und dann mit dem Bus nach Woolacombe. Hier hält der Bus übrigens nur, wenn man per Handzeichen Bescheid gibt – haben wir natürlich gemacht.
Die Fahrt selbst war ein Erlebnis: schmale Straßen, Gegenverkehr und ein Busfahrer, der sein Handwerk wirklich versteht. In Woolacombe angekommen, erwartete uns ein typischer Surfer-Hotspot.

Der lange Sandstrand, die Wellen und die lockere Atmosphäre machen den Ort perfekt für Surfer und Strandliebhaber. Obwohl es nicht besonders warm war, konnte man barfuß am Wasser entlanglaufen – herrlich.

Mittags haben wir uns in einem der kleinen Restaurants etwas gegönnt, bevor wir uns am Nachmittag wieder auf den Rückweg machten.

In Mortehoe haben wir spontan noch einen Stopp eingelegt, weil wir Musik gehört haben. Dort lief gerade ein kleines, gemütliches Beer Festival mit Livemusik von The Kahunas und einem Shanty-Chor. Dazu gab es Bier und Cider aus der Region – richtig sympathisch und entspannt.

Den Rest des Weges zurück zum Campingplatz sind wir zu Fuß gelaufen. Abends gab’s dann selbstgemachte Burger – genau das Richtige nach einem Tag an der Küste.

Morgen geht’s weiter nach Tintagel – auf den Spuren von König Artus.
Zwischen-Update: Nicht traurig sein wenn wir mal nicht zeitnah Posten, manchmal ist das Internet leider nicht ausreichend
Tag 11 – Immer der Küste entlang 🔝
Heute ging es weiter: von Damage Barton in Devon nach Tintagel in Cornwall. Die Strecke führte über teils extrem schmale Küstenstraßen, wo die Einheimischen ganz schön zügig unterwegs sind – da muss man wirklich die Augen offen halten.

Unterwegs legten wir noch einen Stopp an einem größeren Supermarkt ein, um unsere Vorräte aufzufüllen. In Tintagel angekommen, dann der kleine Schock: Wir hatten den Campingplatz erst ab morgen gebucht und es war auch noch Mittagspause. Zum Glück war die Betreiberin super nett, öffnete uns trotzdem die Rezeption und änderte die Buchung ohne Probleme. Wir sollten einfach um 13 Uhr noch mal vorbeischauen.
Also nutzten wir die Zeit für eine kleine Vorerkundung von Tintagel. Ein charmanter kleiner Ort, in dem sich das meiste entlang der Hauptstraße abspielt – alles dreht sich hier um die Legende von König Artus. Einmal die Straße rauf, einmal runter, ein paar Läden durchstöbert (Mia war natürlich Feuer und Flamme), und wir hatten den ersten Eindruck.

Zurück am Campingplatz konnten wir dann offiziell einchecken und hatten wieder Glück: ein schöner Stellplatz mit Meerblick. Wir machten es uns gemütlich: Basislager aufgebaut, Strom angeschlossen, Sitze gedreht, Kaffee gekocht.


Am Nachmittag ging es noch auf einen kleinen Spaziergang entlang des Küstenwanderwegs – eine wunderschöne Gegend, die Lust auf mehr macht.



Morgen wartet dann das Highlight: Tintagel Castle und König Artus auf uns.
🚐: Trewethett Farm Caravan and Motorhome Club Campsite, Trethevy, Tintagel PL34 0BQ, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN vorhanden (geht so)
💷: 37,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
Tag 12 – Auf den Spuren von King Artur 🔝
Nach einem traumhaften Sonnenuntergang gestern Abend begrüßte uns der neue Tag etwas bewölkt, aber immerhin trocken – perfekt für unser heutiges Ziel: Tintagel Castle, die legendäre Burg von König Artus.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns zu Fuß auf den Küstenwanderweg Richtung Tintagel. Der Weg war gut zu gehen, aber an manchen Stellen musste man schon aufpassen, da es steil bergab ging.

Mia war völlig begeistert – ständig verglich sie die Umgebung mit Szenen aus Filmen oder Geschichten. Hinter jeder Kurve wartete eine neue Aussicht, die sie inspirierte.

Schon von Weitem konnten wir die Brücke sehen, die das Festland mit dem Castle verbindet.

Der Blick auf die felsige Küste und die kleinen Buchten war beeindruckend – auch wenn viele davon unerreichbar waren.
Dank unserer Mitgliedschaft bei English Heritage konnten wir wieder kostenlos ins Castle und bekamen sogar 10 % Rabatt im Café. Vom einst mächtigen Tintagel Castle sind nur noch die Grundmauern übrig, aber mit etwas Fantasie (und den Lageplänen vor Ort) konnte man sich vorstellen, wie es hier früher einmal ausgesehen haben könnte.
Ob König Artus hier wirklich gelebt hat? Wahrscheinlich eher nicht – wie wir später nachgelesen haben, vermischen sich hier viele Legenden mit ein paar historischen Fakten. Aber das tut der Magie des Ortes keinen Abbruch. Der Höhepunkt war definitiv die große Artus-Skulptur, bei der es eine echte Herausforderung war, ein Foto ohne andere Menschen zu erwischen.

Nach der Besichtigung ging es denselben Weg wieder zurück zu unserem Stellplatz. Zum Kaffee gab es die letzten beiden Crumpets – getoastet einfach lecker. Für den Abend stand wieder selbst kochen auf dem Plan, es sei denn, ein Foodtruck kreuzt unerwartet unseren Weg. Und vielleicht bekommen wir ja noch einmal so einen tollen Sonnenuntergang wie gestern.
Morgen wollen wir den Küstenwanderweg in die andere Richtung erkunden – nach Boscastle, einem kleinen Küstenort in Cornwall.
Tag 13 – Wanderung nach Boscastle 🔝
Obwohl uns die gestrige Wanderung noch in den Beinen steckte, stand heute die nächste Tour auf dem Plan: diesmal in die andere Richtung entlang des Küstenwanderwegs nach Boscastle. Nach dem Frühstück packten wir alles Notwendige zusammen und machten uns auf den Weg. Das Wetter war anfangs bedeckt und angenehm kühl – perfekt zum Wandern.

Allerdings hatten wir nur eine Flasche Wasser dabei, was sich später noch rächen sollte.
Der erste Höhepunkt der Wanderung war das „Ladies Window“ – eine natürliche Felsenöffnung mit Blick aufs Meer.


Ein richtig schöner Fotospot. Danach wurde es sportlicher: Schmale Pfade, Zäune zum Klettern und steile Passagen führten uns zur Boscastle Coastwatch – einer kleinen Überwachungsstation hoch oben auf einem Felsvorsprung, von wo aus Meer und Schiffsverkehr beobachtet werden.

Zwei Ponys hatten es sich dort gemütlich gemacht.

Vermutlich dienten sie früher dazu, Material nach oben zu bringen – denn mit dem Auto kommt man hier definitiv nicht hin.
Von dort aus ging es weiter Richtung Boscastle. Als wir den kleinen Hafen erreichten, war gerade Ebbe – die Boote lagen auf dem Trockenen. Der Ort selbst ist charmant: ein paar Souvenirläden, kleine Boutiquen, Restaurants und sogar ein Hexenmuseum.


Wir gönnten uns im Schatten eines Restaurants etwas Kaltes zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.


Danach schlenderten wir noch durch die Gassen, stöberten nach Mitbringseln und beobachteten im Hafen ein paar Jugendliche, die von der Mole ins Wasser sprangen.
Der Rückweg hatte es in sich: Die Sonne kam raus, es wurde richtig warm, und unser Wasservorrat war knapp.

Mia musste dann auch noch dringend auf Toilette, also haben wir das Tempo angezogen.

Ich brachte sie zügig zum Campingplatz zurück, während Saskia gemütlich weiterging. Danach bin ich ihr natürlich noch entgegengegangen – wir lassen schließlich niemanden zurück.
Zurück am Platz gab’s erstmal kalte Getränke aus dem Kühlschrank und eine wohlverdiente Pause. Am späten Nachmittag war dann noch Waschtag angesagt – der Wäschebeutel war randvoll.

Für den Abend hofften wir wieder auf einen schönen Sonnenuntergang. Morgen geht’s weiter nach St. Ives, mit einem Zwischenstopp in Port Isaac – dem Heimatort der Fisherman’s Friends.

Tag 14 – Weiter an der Küste 🔝
Nach einem traumhaften Sonnenuntergang gestern Abend hieß es heute Abschied nehmen von unserem bisher schönsten Stellplatz. Nach dem Frühstück ging es weiter an der Küste entlang – erstes Ziel: Port Isaac, die Heimat der Fisherman’s Friends.
Wir parkten am Ortseingang – nicht ganz günstig, aber legal und mit genug Platz für unser Wohnmobil. Der Fußweg bis zum Hafen dauerte etwa zehn Minuten. Als Erstes fanden wir den berühmten Pub aus den Filmen.

Ich habe mich reingetraut und freundlich gefragt, ob ich Fotos machen darf – kein Problem. Danach ging es weiter zum Hafen, genau der Ort, an dem im Film die Autos bei Flut abgesoffen sind.

Auch den Fischereibetrieb haben wir entdeckt. Beim Wohnhaus des Hauptdarstellers waren wir uns nicht ganz sicher – das müssen wir definitiv noch mal im Film checken.
Auf dem Rückweg haben wir in einem kleinen Supermarkt das Nötigste für die nächsten zwei Tage eingekauft, dann ging es weiter Richtung St Michael’s Mount – dem britischen Pendant zum berühmten Le Mont-Saint-Michel in Frankreich.
Für die Übernachtung hatten wir uns einen einfachen Farm-Campingplatz ausgesucht. Eine große Wiese mit Blick auf den St Michael’s Mount, Dixi-Toiletten, Freiluftdusche, Ver- und Entsorgung – sehr basic, aber genau das, was wir gesucht hatten.

Und das Beste: fast keine anderen Camper. Das Wohnmobil abgestellt, kurz beim Besitzer angerufen (natürlich Saskia – mein Englisch reicht dafür nicht) und schon waren wir offiziell eingecheckt.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Insel. Tickets und Bootsfahrt waren schnell bezahlt, doch leider wurde der Betrieb kurzfristig eingestellt: Wasserprobleme auf der Insel – keine Toiletten, also keine Besichtigung. Immerhin konnten wir unser Geld zurückbekommen.

Plan B: Baden! Zurück zum Wohnmobil, Badesachen geschnappt und ab ans Meer. Der kurze Weg zum Wasser war Gold wert bei den Temperaturen.

Nach dem Bad gab’s eine kalte Freiluftdusche – herrlich erfrischend.
Heute Abend wird gegrillt und morgen versuchen wir unser Glück mit einem erneuten Besuch auf der Insel.

🚐: Home Farm Camping, Green Ln, Marazion TR17 0HQ, Freiluftdusche, Dixi-Toilette, Entsorgung Chemie-Toilette vorhanden, kein W-LAN
💷: 25,- Pfund pauschal mit Strom, pro Nacht
Tag 15 – Der zweite Versuch 🔝
Heute stand der zweite Versuch an, St Michael’s Mount zu besichtigen. Wir hatten uns vorgenommen, gegen 8 Uhr aufzustehen, damit wir gegen 10 Uhr am Ticketschalter sein konnten. Nach dem Frühstück haben wir noch flott die Ver- und Entsorgung erledigt und das Wohnmobil abfahrbereit gemacht – so konnten wir nach der Besichtigung gleich weiterfahren.
Vom Stellplatz waren es nur etwa zehn Minuten bis zum Ticketschalter. Perfektes Timing: Die Ebbe setzte gerade ein, also mussten wir nur per Boot zur Insel fahren und konnten später zu Fuß zurück. Die Überfahrt dauerte keine fünf Minuten, und wir wurden direkt im kleinen Hafen abgesetzt.


Unten auf der Insel befinden sich die Häuser der Angestellten, einige Läden und Cafés. Zum Schloss selbst ging es über eine steile, unregelmäßige Steintreppe nach oben – definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachen Knien.


Oben angekommen, begrüßte uns eine freundliche Dame vom National Trust und erklärte uns die wichtigsten Verhaltensregeln.
Das Castle selbst ist beeindruckend – ein echtes Schmuckstück, teilweise immer noch von Mitgliedern der Adelsfamilie bewohnt.


Nach der Besichtigung machten wir uns über den mittlerweile freigelegten Fußweg – eine bei Flut überspülte Straße – auf den Rückweg zum Festland.
Wieder am Wohnmobil angekommen, programmierten wir unser Navi für das nächste Ziel: The Lost Gardens of Heligan. Diesmal wollten wir unbedingt größere Straßen nehmen – was, wie zu erwarten war, nur bedingt funktionierte. Die schmalen Straßen mit Hecken links und rechts sind einfach typisch für Cornwall. Unser Wohnmobil musste einiges einstecken: ein paar Kratzer und ein Ast, der das Dach touchierte. Zum Glück bisher nichts Dramatisches.

Bevor wir die Gärten besuchten, haben wir erst einmal den Campingplatz nebenan klargemacht. Danach ging es direkt in die Lost Gardens. Das Beste war definitiv der Schatten (bei der Hitze Gold wert), aber auch der Rest konnte sich sehen lassen: bewachsene Skulpturen, ein kleiner „Dschungel“ mit Hängebrücke und wunderschöne Blumenanlagen.
Zum Schluss fanden wir noch einen Farmladen, wo wir ein paar frische Zutaten fürs Abendessen mitnahmen.
Den Rest des Abends verbrachten wir entspannt mit einem Glas kaltem Rosé und der Planung für den nächsten Tag.
🚐: Heligan Caravan and Camping Park, Pentewan, St Ewe, Saint Austell PL26 6EL, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, W-LAN vorhanden (kostenpflichtig)
💷: 56,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
🔔: Über den Preis für den Campingplatz bekommt man einen 20 % Rabatt im The Lost Gardens of Heligan
Tag 16 – Spurensuche Richtung Devon 🔝
Gestern Abend haben wir überlegt, wie es weitergeht. Nach so vielen Besichtigungen war die Luft etwas raus – auch Mia war nicht mehr voll bei der Sache. Also beschlossen wir, einen Badetag einzulegen und gleichzeitig langsam die Rückreise Richtung Dover anzugehen.

Ein Reiseführer empfahl eine schöne Badebucht bei Salcombe – angeblich mit Wohnmobil-geeignetem Parkplatz. Klang gut. Die Route planten wir diesmal bewusst über größere Straßen: zweistellige A-Straßen (A30) oder dreistellige (A390) – sobald es vierstellig wird oder gar keine Nummer mehr auftaucht, wird’s eng. Und genau das passierte natürlich nach Plymouth. Google meinte, wir sollten „kürzen“ – was in England fast immer bedeutet: schmal, steil, kurvig.

Die Straßen wurden immer enger, Ausweichen war teils nur rückwärts möglich. Zum Glück sind die meisten Engländer freundlich und bedanken sich, wenn man Platz macht. Nur heute nicht der Porschefahrer, der plötzlich rückwärtsfahren musste – völlig überfordert, laut fluchend, und aggressiv. Dabei hatte ich noch vier Fahrzeuge im Schlepptau. Unsere 4×4-Ausstattung zahlte sich aus, denn einige Passagen hatten bis zu 22 % Steigung und enge Spitzkehren.
Die Bucht gab es tatsächlich – der Parkplatz ebenfalls. Nur war es Samstag, also proppenvoll. Und: Wohnmobile verboten. Super. Also wenden, zurück durchs Chaos ins nächste Dorf. Danke an den Reiseführer und unsere spontane Planung.
Plan B: ein Farmcampingplatz in Strete – laut Reiseführer „bei der roten Telefonzelle links abbiegen“. Die Telefonzelle war nur aus der Gegenrichtung sichtbar, aber den Platz fanden wir trotzdem. Überraschung: ein FKK-Platz. Aber es gab einen separaten Bereich für „Freunde der Bekleidung“. Saskia übernahm wieder die Kommunikation – ihre Englischkenntnisse sind einfach deutlich besser. Die Chefin, „die Lady“, würde abends zum Kassieren vorbeikommen.
Wir packten unsere Badesachen und machten uns auf die Suche nach dem Strand. Zwei nette Damen zeigten uns den Weg – Google half auch ein wenig. Etwa 30 Minuten Fußweg durch ein Wäldchen und dichte Hecken, dann standen wir am Ziel: ein weitläufiger Kiesstrand mit traumhafter Aussicht und genug Platz für alle.

Das Wasser war zwar kalt, aber die Abkühlung tat gut.

Nach etwas Entspannung ging’s mit einem kurzen Stopp im Pub zurück zum Stellplatz.


Zum Abend kochten wir wieder selbst und genossen bei gutem Essen und Meeresblick einen ruhigen, entspannten Ausklang.
🚐: Manor Farm Camping Naturist & Textile, Totnes Rd, Dartmouth TQ6 0RU, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, kein W-LAN
💷: 27,- Pfund pauschal mit Strom pro Nacht (nur Barzahlung)
Tag 17 – Wir machen nichts 🔝
Heute gibt’s nicht viel zu berichten – und das ist auch mal ganz schön. Wir haben ausgeschlafen, spät gefrühstückt und den Tag einfach langsam angehen lassen. Mia war kaum aus dem Bett zu bekommen, also haben wir es ruhig gehalten.

Den Tag nutzten wir, um ein bisschen Ordnung ins WoMo und unseren Reiseblog zu bringen.

Trotz eigentlich gutem Internet lief die Verbindung wieder mal zäh – fürs nächste Mal brauchen wir definitiv eine bessere Lösung für unterwegs.
Nebenbei wurde ein wenig aufgeräumt und auch der Staubsauger musste mal wieder ran. Nach so vielen Tagen unterwegs sah der Teppich im Auto entsprechend aus. Kleine Pflichten gehören eben auch zum Reisen.
Morgen geht’s weiter Richtung Bridport. Dort wollen wir einen Stellplatz finden und die Jurassic Coast erkunden. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet – vor allem landschaftlich soll die Gegend einiges hergeben.
Tag 18 – Weiter Richtung Bridport 🔝
Die Nacht war stürmisch und der Morgen begann mit Regen.

Also gab es ein schnelles Frühstück im Wohnmobil, bevor wir alles wieder reisefertig machten. Auch Ver- und Entsorgung standen auf dem Programm – mittlerweile Routine.
Für die heutige Route zum Freshwater Beach Holiday Park haben wir ausnahmsweise mal nicht Google, sondern das Navi aus dem Audiosystem genutzt. Google hatte uns in den letzten Tagen ein paar Mal über extrem enge Straßen geschickt, bei denen das Herz in die Hose rutschte.

Dieses Mal lief alles deutlich entspannter – zumindest bis zum Campingplatz.
Angekommen, haben wir spontan von einer auf zwei Nächte verlängert. Die Kommunikation übernahm wieder unsere bewährte „Reiseleitung“ – danke, Saskia! Der Platz selbst: erste Reihe mit Meerblick, top! Allerdings wehte heute ein kräftiger Wind, sodass es am Wasser eher ungemütlich war.

Wir haben das WoMo abgestellt und uns erstmal den Platz und den Strand angeschaut.


Der Holiday Park ist gut ausgestattet: saubere Sanitäranlagen, kleiner Supermarkt (Spar), ein Außen- und Innenpool, Restaurant – und sogar eine Kinderdisco steht heute Abend auf dem Programm. Mal sehen, ob wir Mia dazu überreden können.

Für morgen ist ein Strandspaziergang nach Bridport geplant. Hoffentlich spielt das Wetter mit – wir sind gespannt, was uns an der Jurassic Coast erwartet.
🚐: Freshwater Beach Holiday Park, Burton Rd, Bridport DT6 4PT, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung, Strom, W-LAN vorhanden (schlecht), Pool (Innen und außen)
💷: 50,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
Tag 19 – Strandspaziergang zur West Bay 🔝
Nach einer weiteren stürmischen Nacht (gemeint ist natürlich das Wetter), gab es heute zur Abwechslung mal wieder Croissants zum Frühstück – fast schon luxuriös. Kaum hatten wir angefangen zu essen, kam auch schon der nächste Regenschauer. Für einen Moment sah es so aus, als ob wir den Tag im Wohnmobil verbringen müssten. Glücklicherweise war es nur eine kurze Husche – also Sachen gepackt und los.
Am Strand erwartete uns eine steife Brise und beeindruckende Wellen.

Die West Bay war in der Ferne schon zu erkennen, allerdings war noch Flut, was den Strand stellenweise ziemlich schmal machte. Der Weg führte teilweise nah an die Steilküste – nicht ganz ungefährlich.

Die Klippen wirkten brüchig, teilweise mit deutlichen Überhängen.

Ein mulmiges Gefühl war definitiv dabei. Zum Glück ist alles gut gegangen – und Saskia hat sogar eine kleine Fossilie gefunden!

West Bay selbst ist ein charmanter kleiner Fischerort mit Hafen, Buden, Cafés und viel maritimen Flair. Wir hatten einen Tipp für eine gute Bäckerei bekommen – und dort gab’s dann unser zweites Frühstück. Mia musste sich ihr Teil allerdings gegen ein paar sehr aufdringliche Vögel verteidigen.

Danach entdeckten wir zufällig noch einen riesigen Flohmarkt auf einem Hinterhof – verteilt über mehrere Etagen.

Ich habe tatsächlich wieder einen Wasserkrug für unsere Sammlung gefunden. Mehr wäre definitiv möglich gewesen, aber ich musste mich zurückhalten.
Auf dem Rückweg war es deutlich angenehmer: weniger Wind, die Ebbe setzte langsam ein und wir kamen (fast) alle mit trockenen Füßen zurück zum Campingplatz.

Nachmittags stand dann noch Routenplanung für morgen an.
Tag 20 – Schlachtfeld, Geschichte und Endspurt nach Dover 🔝
Heute stand unsere letzte richtige Sehenswürdigkeit auf dem Plan: das berühmte Schlachtfeld von Hastings bei Battle. Hier trafen im Jahr 1066 die normannischen Truppen von Wilhelm dem Eroberer auf die Armee von König Harold – ein Wendepunkt der englischen Geschichte. An der Stelle, wo Harold fiel, wurde später eine Abtei errichtet.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg – dieses Mal bewusst über größere Straßen, um Googles Abenteuer-Routen durch enge Seitenstraßen zu vermeiden. Hat geklappt: Die Strecke war gut fahrbar, das Ziel schnell gefunden und sogar ein Parkplatz war direkt vor Ort – als English-Heritage-Mitglieder wieder kostenlos.
Das Einchecken lief entspannt ab, die Begrüßung freundlich wie immer. Mit dem Audioguide konnte man sich gut in die damalige Zeit hineinversetzen – es ist wirklich beeindruckend, wie viel Geschichte auf diesem Gelände liegt.

Nach der Besichtigung gönnten wir uns noch ein ordentliches Mittagessen – und tatsächlich: alle drei waren mit ihrer Wahl zufrieden, was auf englischem Boden nicht immer selbstverständlich ist.

Dann ging es weiter Richtung Dover – dieses Mal wieder mit Google Maps, da unser eingebautes Navi den Campingplatz nicht kannte. Also: höchste Konzentration, um nicht wieder in winzige Gassen geschickt zu werden.
Die Anfahrt verlief okay, allerdings wurde es zunehmend neblig, fast wie zur Ankunft vor ein paar Wochen – ein schöner Kreis schließt sich.

Der Campingplatz in Dover liegt perfekt – nur 7 Minuten vom Fährterminal entfernt. Ideal für unsere morgige Rückfahrt aufs europäische Festland. Die Ausstattung passte: Strom, Duschen, gutes Internet – alles da, was man für die letzte Nacht braucht.

Zum Abendessen haben wir noch einmal selbst gekocht, um alle Lebensmittel aufzubrauchen, die nicht mit in die EU dürfen. Morgen heißt es dann: Abschied nehmen von Großbritannien.
🚐: Hawthorn Farm Campsite & Holiday Park, Martin Mill, Station Rd, Dover CT15 5LA, Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung vorhanden, keine W-LAN
💷: 37,- Pfund, 1 Wohnmobil, 2 Erwachsene, 1 Kind, Strom pauschal, pro Nacht
Tag 21 – Heimfahrt mit Hindernissen 🔝
Der letzte Morgen beginnt früh – der Wecker klingelt um 07:00 Uhr, aber so richtig will niemand raus aus dem Bett. Selbst Mia, die schon seit Tagen zurück nach Hause will, dreht sich lieber noch mal um. Drei Wochen auf gerade mal fünf Quadratmetern – das muss man wirklich wollen. Zu zweit geht das sicher entspannter. Und langsam machte sich auch der unverkennbare Duft von Dreckwäsche im Wohnmobil breit.
Saskia und ich gönnten uns noch eine letzte Dusche, bevor es losging Richtung Fährhafen. Die Ver- und Entsorgung beschränkten wir auf das Notwendigste – sprich: Toilette. Der Rest konnte warten.
Die Fahrt zum Terminal dauerte keine zehn Minuten – natürlich wieder im Nebel. Wir dachten schon, wir wären viel zu früh, aber weit gefehlt: Die Schlange vor dem Check-in war bereits beachtlich.

Unsere Fähre hatte dann auch noch Verspätung, also hieß es warten.

Die Überfahrt selbst verlief unspektakulär, wenn auch deutlich lauter als auf dem Hinweg. Viele Busreisegruppen sorgten für eine andere Atmosphäre an Bord.

Unser letztes englisches Bargeld ging im Duty-Free-Shop drauf – Mitbringsel und Snacks für die Weiterfahrt.
Trotz aller Bemühungen des Kapitäns blieb es bei fast einer Stunde Verspätung. Zurück auf festem Boden in Dünkirchen fuhren wir direkt zum Supermarkt für Reiseproviant und günstigen Sprit. Danach ging es auf die Autobahn, das Ziel: Ein kleiner Ort bei Hannover – Zwischenstopp bei guten Freunden.
Die Rückfahrt führte uns durch Frankreich, Belgien, die Niederlande und schließlich nach Deutschland. Bei Antwerpen gab’s dann das, was offenbar dazugehört: Stau. Wieder eine Stunde verloren.


Gegen 21:30 Uhr kamen wir in Rehren an – müde, hungrig und eigentlich ohne große Erwartungen. Umso schöner war die Überraschung: ein warmes Abendessen wartete auf uns. Danke, Kiki! Bei einem kalten Getränk ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Morgen geht’s dann auf die letzte Etappe bis nach Magdeburg.
Tag 22 – Die letzte Etappe nach Hause 🔝
Der Abend gestern wurde doch länger als geplant – aber wenn’s gemütlich ist, verliert man schnell das Zeitgefühl. Heute klingelte der Wecker um 08:00 Uhr, und zum Abschied gab’s noch ein fürstliches Frühstück in der Morgensonne auf der Terrasse. Perfekter Start in den letzten Reisetag.
Bevor wir losfuhren, haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere ganzen losen Sachen in große Einkaufstüten zu packen – alles, was während der Reise wieder aus den Taschen gewandert war. Das hat sich später ausgezahlt: Zuhause auf dem ersten passenden Parkplatz (gar nicht so einfach mit einem Wohnmobil) angekommen, konnten wir direkt alles mit einem Rutsch hochtragen.

Kaum zu glauben, wie viel Wäsche drei Leute in drei Wochen produzieren können. Das wird locker eine Woche dauern, bis die ganzen Berge abgearbeitet sind. (Danke, Saskia!)
Während die erste Maschine lief, sind wir noch schnell zu Lidl, um fürs Wochenende einzukaufen – Alltag incoming.

Der Urlaub ist vorbei, am Montag geht’s wieder zurück zur Arbeit.
Ehrlich gesagt: Ich könnte schon wieder los.
Fazit und Fakten zum Urlaub 2025 in Südengland 🇬🇧 🔝
Reisedauer: 22 Tage (inkl. An- und Abreise)
Fahrstrecke: ca. 3.400 km
Fahrzeit (gesamt): 42 Stunden
Kosten: Privatinsolvenz eingeleitet 😁
Wir sind zurück – voller Eindrücke, Erinnerungen und dem dringenden Bedürfnis, direkt wieder loszufahren. Südengland hat uns einmal mehr überrascht und begeistert. Obwohl wir nicht zum ersten Mal auf der Insel waren, hatten wir diesmal deutlich mehr Respekt vor der Reise – vielleicht sogar zu viel.
Unsere Sorgen im Vorfeld:
- Visum? Ging einfach zu beantragen.
- Zoll? Alles völlig entspannt, keine Vorräte 🍞 mussten weg.
- Ferienzeit in Deutschland? Kein Problem – genug Platz auf den Plätzen.
- Sprache? Klappt besser als gedacht, 🙏 Saskia ❤️.
Und was sollen wir sagen: Es lief alles glatt.
Ob Fährkontrollen, Einreise oder die Kommunikation vor Ort – alles easy. Die Menschen? Überall super freundlich und hilfsbereit. Die Campingplatz-Reservierungen haben problemlos funktioniert – auch spontan auf kleinen Farmplätzen.
Was wir gelernt haben:
- Wir haben uns zu viel vorgenommen – typisch.
- Weniger ist mehr – lieber ein Ort länger, als drei im Stress.
- Der Süden Englands allein reicht locker für mehrere Urlaube.
- Schottland 🏴? Muss auf die Liste – ganz klar.
Unser Fazit:
Macht euch nicht verrückt. England ist ein gastfreundliches, wunderschönes Reiseland – und mit dem Camper die perfekte Kombination aus Abenteuer und Entspannung. Nur folgt nicht einem Reiseführer der schon etwas älter ist und passt bei den Küstenstraßen auf, da ist nicht viel Platz oder euer Auto wird ein paar Kratzer abbekommen. Wir kommen definitiv wieder. 🏕️🇬🇧


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