Sommerurlaub 2026

Sommerurlaub 2026

Inhaltsverzeichnis:

Willkommen zu unserem Bericht über den Sommerurlaub 2026!

Anreise
Campingplatz Brunnen
Wandern in Österreich
Campingplatz Lindau
Heimreise

Anreise – mit dem Wohnmobil von Magdeburg ins Allgäu 🔝

Für unsere Fahrt von Magdeburg ins Allgäu hatten wir uns bewusst Zeit gelassen. Unser Campingplatz in Schwangau war erst ab Sonntag gebucht. Statt die komplette Strecke an einem Tag abzureißen, machten wir daraus drei entspannte Reisetage mit zwei Zwischenstopps.

Freitag: Magdeburg – Wohnmobilstellplatz „Zu den grauen Ziegenböcken“ bei Serba

Freitag war mein letzter Arbeitstag – und zum Glück nur bis zum Mittag. Die meisten Sachen hatten wir bereits gepackt und im Wohnmobil verstaut. Es fehlten nur noch ein paar Einkäufe und etwas Handgepäck.

Ich arbeitete bis mittags im Homeoffice, Mia hatte bereits Ferien und nachdem Saskia zu Hause angekommen war, konnte es endlich losgehen.

Zuerst mussten wir allerdings noch zu unserem Wohnmobil, das außerhalb von Magdeburg untergestellt ist. Vor unserer Haustür stellen wir es inzwischen nicht mehr ab. Leider hatten irgendwelche Idioten unser Wohnmobil dort zerkratzt. Warum auch immer.

Also die letzten Sachen verstaut, alles kontrolliert und dann hieß es endlich: Sommerurlaub 2026.

Für den ersten Tag hatten wir uns bewusst keine lange Etappe vorgenommen. Unser Ziel war der Wohnmobilstellplatz „Zu den grauen Ziegenböcke“ bei Serba, nahe der A9 und nur etwa anderthalb Stunden Fahrt von Magdeburg entfernt. Zeitdruck hatten wir schließlich keinen.

Auf der Autobahn war ordentlich etwas los. Es war Freitag und die Lkw durften noch fahren. Trotzdem kamen wir ohne größere Staus durch. Lediglich an ein oder zwei Baustellen wurde es etwas langsamer.

Im Sommerurlaub 2026 haben wir tolle Erlebnisse gesammelt und unvergessliche Erinnerungen geschaffen.

Erlebnisse im Sommerurlaub 2026

Der Wohnmobilstellplatz war einfach zu finden und gut ausgeschildert. Als wir ankamen, stand dort erst ein weiteres Wohnmobil. Damit hatten wir noch freie Platzwahl und konnten uns sogar ein schattiges Plätzchen aussuchen.

Wohnmobilstellplatz „Zu den grauen Ziegenböcken“ bei Serba

Strom anschließen, Tisch und Stühle raus – und erst einmal Kaffee.

Kaffeepause

Der Stellplatz liegt etwas abseits der Straße, trotzdem war der Verkehr noch deutlich zu hören. Zum Abend hin wurde es allerdings ruhiger. Vor Ort gibt es Toiletten und Duschen sowie eine Stromversorgung. Dafür hatte der Eigentümer eine Kabeltrommel verlegt. Direkt an der Einfahrt stehen außerdem mehrere Mülltonnen zur Verfügung.

Für uns sollte an diesem Tag nicht mehr viel passieren. Etwas lesen, Abendbrot essen und anschließend den ersten Urlaubsabend bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

Abendbrot

Ganz so leer, wie es bei unserer Ankunft aussah, blieb der Stellplatz übrigens nicht. Im Laufe des Abends wurde es richtig voll. Da waren wir froh, dass wir unseren Platz vorher reserviert hatten.

Samstag: Serba – Wohnmobilstellplatz „Surfzentrum Altmühlsee“

Am nächsten Morgen wurden wir wieder von der Sonne geweckt. Allzu lange wollten wir ohnehin nicht liegen bleiben, denn die nächste Etappe wartete.

In der Nacht war es gegen vier Uhr überraschend kühl geworden. Zum Glück hatten wir nicht nur unsere dünnen Decken eingepackt.

Nach dem Frühstück machten wir das Wohnmobil wieder abfahrbereit. Auf der Autobahn war es diesmal deutlich angenehmer. Die vielen Lkw vom Freitag fehlten.

Nach rund zweieinhalb Stunden erreichten wir unseren nächsten Zwischenstopp: das Surfzentrum am Altmühlsee.

Obwohl der Stellplatz bereits recht gut gefüllt war, konnten wir uns noch einen Platz aussuchen. Die Schattenplätze waren allerdings schon vergeben. Das machte sich am Nachmittag bemerkbar, denn in der Sonne wurde es ziemlich warm. Zum Glück konnten wir mit unserer Markise zumindest für etwas Schatten sorgen.

Wohnmobilstellplatz Surfzentrum Altmühlsee

Eigentlich hätten wir uns bei den Temperaturen gerne im Altmühlsee abgekühlt. Daraus wurde leider nichts. Wegen Blaualgen war Baden nicht möglich. Schade, denn bei dem Wetter wäre eine Runde im See genau das Richtige gewesen.

Am Abend wurde wieder selbst gekocht. Diesmal gab es etwas aus dem Omnia.

Der Chef kocht persönlich

Nach dem Essen gönnten wir uns noch ein Kaltgetränk im Restaurant am See.

Abendstimmung

Danach mussten wir nirgendwo mehr hin. Wir saßen vor unserem Wohnmobil und schauten zu, wie die Sonne über dem angrenzenden Maisfeld langsam unterging. Ein ziemlich entspannter Abschluss unseres zweiten Reisetages.

Sonnenuntergang über dem Maisfeld

Sonntag: Altmühlsee – Campingplatz Brunnen in Schwangau

Auch der Sonntag begann mit Sonne. Zumindest für uns. Unser Kind hatte noch keine große Lust aufzustehen.

Da kenne ich allerdings wenig Gnade: Sonnenschutz am Dachfenster auf und schon wird unser kleiner Vampir langsam von der Morgensonne gebrutzelt.

Unser kleine Vampir

Nach einem Frühstück mit Rührei und frischem Toast im Schatten unserer Markise machten wir uns abreisebereit. Heute lag die längste der drei Etappen vor uns. Die Strecke führte diesmal überwiegend über Landstraßen.

In Oettingen nutzten wir die Gelegenheit für einen kurzen Zwischenstopp. In einer Selbstwaschanlage bekam unser Wohnmobil erst einmal eine Wäsche.

Autowäsche muss auch mal sein

Anschließend tankten wir noch einmal für 2,09 Euro pro Liter.

Dann entdeckten wir im Ort ein Plakat, das auf einen Flohmarkt hinwies. Warum nicht? Zeit hatten wir und ein kleiner Bummel hätte gut in den Tag gepasst.

Das Problem war nur der Parkplatz. Wir fanden mit unserem Wohnmobil keine geeignete Möglichkeit zum Abstellen und gaben die Idee schließlich wieder auf.

Also weiter Richtung Schwangau.

Je näher wir unserem Ziel kamen, desto deutlicher tauchten die Allgäuer Berge vor uns auf. Damit war klar: Die Anreise war fast geschafft.

Man kann die Berge schon sehen

Nach zwei Zwischenstopps und drei entspannten Reisetagen erreichten wir schließlich Schwangau und den Campingplatz Brunnen am Forggensee. Hier sollte nun unser erster längerer Aufenthalt des Urlaubs beginnen.


Eine Woche auf dem Campingplatz Brunnen am Forggensee 🔝

Erlebnisse und Abenteuer während des Sommerurlaubs 2026

Ein unvergesslicher Sommerurlaub 2026

Sonntag: Angekommen, aufgebaut und erst einmal in den See

Auf dem Campingplatz Brunnen am Forggensee angekommen, ging alles ziemlich schnell. Der Check-In verlief problemlos und zügig. Zum Glück hatten wir unseren Aufenthalt schon lange im Voraus gebucht, denn der Campingplatz war komplett ausgebucht.

Bevor wir unseren Stellplatz bezogen, machten wir noch einen kurzen Halt an der Ver- und Entsorgung und füllten unseren Frischwassertank auf.

Unser Stellplatz gefiel uns auf Anhieb. Er lag an einer kleinen Nebenstraße des Campingplatzes, auf der nicht viel Durchgangsverkehr herrschte. Außerdem standen zwei Bäume direkt am Platz, die uns etwas Schatten spendeten. Das sollten wir bei dem Wetter in den kommenden Tagen noch sehr zu schätzen wissen.

Unser Stellplatz Camping Brunnen

Zusätzlich kam unser neues Sonnensegel für die Markise zum Einsatz. Eine Anschaffung, die sich für uns schon nach kurzer Zeit als richtig gute Erweiterung unserer Campingausstattung herausstellte.

Nachdem unsere kleine Basis für die kommende Woche aufgebaut war, erkundeten wir erst einmal den Campingplatz. Für den nächsten Morgen wurden Brötchen bestellt und im Restaurant reservierten wir einen Tisch für mein Geburtstagsessen.

Danach gab es eigentlich nur noch eine sinnvolle Beschäftigung: Badesachen an und ab in den Forggensee. Von unserem Stellplatz hatten wir es zum Wasser zum Glück nicht weit.

Der Forggensee
Herrlich

Eine Woche nach dem Motto „Nichts muss, alles kann“

Für die nächsten Tage hatten wir keinen durchgetakteten Urlaubsplan. Das Motto lautete ganz einfach: Nichts muss, alles kann.

Der Montag begann für mich direkt mit einer Überraschung. Am Frühstückstisch warteten Geschenke und unser Kind hatte bereits die frischen Brötchen geholt. Dazu spielte auch das Wetter mit. So konnte die Urlaubswoche gerne weitergehen.

Danke!!!

Ganz untätig blieben wir natürlich trotzdem nicht. In den folgenden Tagen machten wir unter anderem eine Wanderung nach Schwangau und schauten uns die Schwangauer Brauerei an.

Auch ein Sportladen und das Trigema Outlet blieben von uns nicht verschont. Dort fanden wir einige Schnäppchen – und damit war dann auch das Urlaubsgeld entsprechend schneller verschwunden.

Mit der Tegelbergbahn nach oben

Ein weiteres Ziel unserer Woche war der Tegelberg. Von unserem Campingplatz wanderten wir bis zur Talstation der Tegelbergbahn und fuhren anschließend mit der Seilbahn hinauf.

Bergstation Tegelberg
Mal alle auf einem Bild

Oben angekommen konnten wir den Gleitschirmfliegern zuschauen. Schon der Start ist sehenswert: Die Piloten laufen mit ihren Schirmen den Hang hinunter, bis es schließlich in die Luft geht. Zuschauen reicht uns da allerdings völlig aus.

Zurück an der Talstation wartete mit der Sommerrodelbahn noch ein Programmpunkt auf uns. Natürlich wurde die getestet – von unserem Kind gleich mehrfach.

Campingalltag gehört auch zum Urlaub

Eine Woche auf dem Campingplatz besteht bei uns nicht ausschließlich aus Ausflügen, Baden und Kaltgetränken. Irgendwann kommt auch der weniger spannende Teil des Campingalltags.

Also wurde zwischendurch Wäsche gewaschen.

Wäschetag

Wir hatten uns dieses Mal bei der mitgenommenen Kleidung bewusst etwas eingeschränkt. Eine gute Idee, denn Waschmöglichkeiten waren vorhanden. Wobei wir am Ende des gesamten Urlaubs trotzdem feststellen mussten: Es war immer noch zu viel Kleidung dabei.

Sonnenuntergänge am Forggensee

Die Abende verbrachten wir häufig direkt am Wasser. Zum Sonnenuntergang machten wir es uns am Steg am Forggensee gemütlich und ließen den Tag ausklingen.

Das eine oder andere Kaltgetränk gehörte natürlich ebenfalls dazu.

Uns geht es gut

Gerade diese Abende waren genau das, was wir uns von dieser Urlaubswoche erhofft hatten. Kein großes Programm mehr, einfach am See sitzen und den Tag beenden.

Und wie das meistens ist, wenn man sich irgendwo wohlfühlt: Die Woche war viel zu schnell vorbei.

Für uns stand am Ende fest, dass dies nicht unser letzter Aufenthalt auf dem Campingplatz Brunnen gewesen sein soll. Damit wir beim nächsten Mal nicht wieder bei null anfangen müssen, markierten wir uns auf einem Lageplan gleich ein paar Stellplätze, die uns besonders gut gefallen hatten.

Abschied vom Forggensee – Österreich wartet

Dann hieß es wieder zusammenpacken. Markise und Campingausstattung verstauen, alles im Wohnmobil sichern und kontrollieren – unsere Reise ging weiter.

Das nächste Ziel war Pettneu am Arlberg in Österreich.

Dort wartete allerdings ein ziemlicher Kontrast zum Campingplatz auf uns: eine Woche Hotelurlaub mit viel Wandern.

Außerdem wollten wir dort unsere Freunde aus Gotha treffen. Den Zeitraum für unseren Aufenthalt hatten wir extra so abgestimmt, dass wir die gemeinsame Woche in Österreich verbringen konnten.

Nach einer entspannten Woche am Forggensee waren wir gespannt auf den nächsten Abschnitt unserer Reise.


Wanderurlaub in Österreich – eine Woche in Pettneu am Arlberg 🔝

Sonntag: Von Schwangau nach Pettneu – unfreiwillig ohne Mautstraßen

Von unserem Campingplatz am Forggensee sollte die Fahrt nach Pettneu am Arlberg eigentlich keine große Sache sein. Google Maps zeigte für die Strecke rund anderthalb Stunden an.

Dass daraus etwas mehr wurde, lag allerdings an einer Einstellung, die ich erst später bemerkte: In Google Maps hatte ich noch „Mautstraßen vermeiden“ aktiviert. Eigentlich völlig unnötig, denn die Maut für Österreich hatte ich bereits im Vorfeld gebucht.

So führte uns die Navigation über kleinere Straßen und reichlich Kurven durch die Berge. Wirklich schlimm war das aber nicht. Im Gegenteil: Dafür bekamen wir unterwegs einiges an Bergpanorama geboten. Und unser Bus musste nicht einmal den 4×4-Modus einlegen.

Am Hotel angekommen, suchten wir zunächst einen geeigneten Parkplatz für unser Wohnmobil. Das durfte sich nun eine Woche ausruhen, denn wir wechselten die Reiseart: Statt Camping machten wir es uns für die nächsten Tage ganz dekadent im Hotel gemütlich – inklusive All-Inclusive.

Da wir nicht zum ersten Mal hier waren, war die Freude über das Wiedersehen mit der Hotelfamilie entsprechend groß. Unser Zimmer konnten wir sogar früher beziehen als eigentlich vorgesehen.

Blick von unserer Terasse aus

Wie bei unserem letzten Aufenthalt hatten wir wieder ein größeres Zimmer gebucht, sodass Mia ihr eigenes Zimmer samt Fernseher hatte. Viel gebraucht wurde der allerdings nicht, schließlich waren wir zum Wandern hier.

Kurz nach uns trafen auch unsere Freunde aus Gotha ein. Große Begrüßung – und damit konnte die gemeinsame Wanderwoche beginnen.

Diesmal etwas gemütlicher durch die Berge

Bei der Planung unserer Wanderungen mussten wir dieses Mal allerdings ein wenig kleinere Brötchen backen. Fast alle von uns waren gesundheitlich oder körperlich etwas angeschlagen.

Man wird eben nicht jünger.

Deshalb verzichteten wir auf die größeren und anstrengenderen Touren, die wir bei unserem letzten Aufenthalt noch gemacht hatten. Stattdessen nutzten wir häufiger die Seilbahnen für den Weg nach oben und wanderten anschließend bergab zurück.

Sehr praktisch war dabei auch der Wanderbus, den wir mit unserer Kurkarte nutzen konnten. Dadurch blieb das eigene Fahrzeug stehen und wir konnten unsere Touren entsprechend planen.

Mit der Seilbahn hinauf auf die Valluga

Ganz auf die Berge verzichten wollten wir natürlich trotzdem nicht. Ein Ausflug führte uns nach St. Anton und von dort mit den Seilbahnen hinauf.

Dabei ging es unter anderem auf die Valluga mit 2.809 Metern. Außerdem fuhren wir mit der Kapallbahn bis zur Bergstation auf 2.320 Meter.

Valluga
Bergstation Kapalln

So kamen wir trotz unserer etwas gemütlicheren Tourenplanung ordentlich in die Höhe – nur eben mit technischer Unterstützung.

Alte Nessleralm und Mittagessen im Berggasthof Almfrieden

Eine weitere Wanderung führte uns zur Alten Nessleralm.

Alte Nessleralm

Zum Mittag machten wir anschließend Halt im Berggasthof Almfrieden. Dort gab es frisch zubereitete Rösti, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten.

Rösti frisch zubereitet

Genau solche Touren passten in dieser Woche gut zu uns: unterwegs sein, die Bergwelt genießen und trotzdem nicht versuchen, irgendwelche persönlichen Höhenmeterrekorde aufzustellen.

Manchmal machte es unserer Tochter auch Spaß

Kaiserschmarrn-Test auf der Malfon-Alm

Natürlich stand auch die Malfon-Alm wieder auf unserem Programm.

Aufstieg
Trinkpausen sind auch wichtig
Malfon-Alm

Schließlich hatten wir von unserem letzten Aufenthalt noch eine wichtige Frage zu klären:

Ist der Kaiserschmarrn immer noch so gut?

Kaiserschmarrn

Also mussten wir das selbstverständlich überprüfen.

Geschmeckt hat er auch dieses Mal, allerdings nicht mehr ganz so gut, wie wir ihn in Erinnerung hatten. Möglicherweise lag es daran, dass inzwischen die Betreiber gewechselt hatten.

Manchmal sollte man kulinarische Erinnerungen vielleicht einfach Erinnerungen bleiben lassen.

Verwallsee und Schanner Klamm

Neben unseren Wanderungen zu den Almen machten wir während der Woche auch einen Abstecher zum Verwallsee.

Verwallsee

Außerdem ging es nach Schnann und dort in die Schnanner Klamm.

Eingang zur Klamm
Schnann Klamm
Brücke in der Klamm

Damit hatten wir trotz der bewusst etwas ruhigeren Planung eine abwechslungsreiche Woche und mussten nicht jeden Tag eine große Bergtour daraus machen.

Karten, Kaltgetränke und Blick auf die Berge

Nach unseren Touren kehrten wir am Nachmittag zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen saßen wir meistens gemeinsam vor dem Hotel und blickten auf die umliegenden Berge.

Lecker Abendessen
Max Senior

Wir spielten Karten, erzählten uns gegenseitig von unseren Leiden – man wird schließlich wirklich nicht jünger – und natürlich gehörte auch das eine oder andere Kaltgetränk dazu.

Viel mehr brauchten wir am Abend eigentlich nicht.

Wie schon die Woche am Forggensee verging auch unsere Zeit in Pettneu viel zu schnell. Gerade erst angekommen, mussten wir gefühlt schon wieder Abschied nehmen.

Für uns hieß es zurück ins Wohnmobil, für unsere Freunde aus Gotha ging es nach Hause. Nach einer Woche Hotelkomfort und Wandern wartete auf uns der nächste Abschnitt unserer Reise.

Unser Ziel: der Bodensee.


Campingplatz Lindau am Bodensee– drei Tage wurden zwei 🔝

Sonntag: Abschied von Pettneu zurück ins Wohnmobil

Der Sonntag begann mit einem frühen Frühstück. Unsere Freunde aus Gotha hatten schließlich noch eine ordentliche Strecke vor sich. Wir dagegen hatten Zeit, denn auf dem Campingplatz Lindau am Bodensee konnten wir erst ab 13:00 Uhr einchecken.

Nachdem wir unsere Freunde verabschiedet hatten, packten auch wir unsere Sachen – oder besser gesagt: Wir räumten alles wieder zurück ins Wohnmobil. Anschließend gingen wir noch einmal duschen und verabschiedeten uns fast als Letzte von der Familie Falch, die uns wieder eine schöne Woche in Österreich bereitet hatte.

Natürlich nicht umsonst. Eine Woche Hotel mit All-Inclusive hat ihren Preis. Aber genau dafür spart man schließlich auf den Sommerurlaub: um sich zwischendurch auch einmal etwas zu gönnen.

Damit hatte uns unser Wohnmobil wieder.

Als ich die Route für die Weiterfahrt eingeben wollte, bemerkte ich dann endlich meinen Fehler von der Anreise nach Pettneu. In Google Maps war noch immer eingestellt, dass Mautstraßen vermieden werden sollten. Nachdem ich den Filter entfernt hatte, wurde die Strecke zum Bodensee deutlich kürzer.

Diesmal ging es also durch den Arlberg-Straßentunnel Richtung Lindau. Unterwegs gab es wieder reichlich Bergpanorama – unterbrochen von längeren Abschnitten, in denen die Aussicht hauptsächlich aus Tunnelwänden bestand.

Arlberg Straßentunnel

Zu früh am Campingplatz Lindau

Wie schon vermutet, erreichten wir Lindau viel zu früh. Trotzdem versuchten wir unser Glück und fragten am Campingplatz nach, ob wir vielleicht schon auf unseren Stellplatz konnten.

Konnten wir nicht.

Also mussten wir noch ungefähr eine Stunde überbrücken. Für einen Abstecher in die Altstadt lohnte sich das nicht. Außerdem wollten wir uns für Lindau später bewusst mehr Zeit nehmen.

In der Nähe fanden wir einen Parkplatz mit Stellflächen für Wohnmobile. Dort hätte man auch übernachten können. Besonders einladend fanden wir ihn allerdings nicht: 20 Euro für eine große Fläche ohne Schatten und ohne weiteren Service. Darüber musste ich auch unter der Rubrik KUBIS-REALITÄTSCHEK einen Post machen.

Parkplatz Zech

Für eine Stunde reichte es aber. Ich setzte mich in den Schatten unseres Wohnmobils und kümmerte mich ein wenig um Social Media. Das war in den vergangenen Tagen etwas zu kurz gekommen – was im Urlaub allerdings durchaus passieren darf.

Pünktlich um 13:00 Uhr starteten wir den zweiten Versuch.

Diesmal durften wir auf den Campingplatz.

Wieder ausgebucht – Reservierung war die richtige Entscheidung

Hinweisschild am Eingang

Auch der Campingplatz in Lindau war komplett ausgebucht. Unsere Reservierung im Vorfeld war also wieder die richtige Entscheidung gewesen.

Da wir nur drei Tage bleiben wollten, bekamen wir einen Stellplatz im Bereich für Kurzzeitcamper. Unsere Basis war schnell aufgebaut und anschließend machten wir uns auf die übliche Erkundungsrunde über den Platz.

Stellplatz Camping Brunnen

Die Sanitäranlagen waren ausreichend und sauber. Einen Brötchenservice gab es ebenfalls: Jeden Morgen kam eine fahrende Bäckerei auf den Campingplatz und verkaufte verschiedene Backwaren.

Bis dahin passte eigentlich alles.

Leider stellte sich später heraus, dass dieser Campingplatz für uns zu diesem Zeitpunkt und an diesem Ort trotzdem nicht die beste Wahl war.

Wo ist denn bitte der Bodensee geblieben?

Ein wichtiger Grund für unsere Buchung war die Badestelle des Campingplatzes direkt am Bodensee. Nach der Woche in den Bergen hatten wir uns darauf gefreut, noch einmal drei Tage ausgiebig baden zu können.

Also machten wir uns auf den Weg zum Wasser.

Oder besser gesagt zu der Stelle, an der das Wasser eigentlich sein sollte.

Wir wussten, dass viele Flüsse und Seen mit niedrigen Wasserständen zu kämpfen hatten. Wie deutlich das am Bodensee zu sehen sein würde, hatten wir allerdings nicht erwartet. Die eigentliche Treppe ins Wasser endete mit großem Abstand vor dem See – auf dem trockengefallenen Seegrund.

Das Wasser war weg

Natürlich musste ich trotzdem ausprobieren, ob Baden irgendwie möglich war.

Keine Erfrischung

Gefühlt lief ich einen Kilometer ins Wasser und stand anschließend immer noch nur ungefähr bis zum Bauchnabel im warmen Algenwasser. Mit einer erfrischenden Runde im Bodensee hatte das wenig zu tun. Die eigentliche Abkühlung gab es danach unter der Stranddusche.

Natürlich kann der Campingplatz nichts für den niedrigen Wasserstand. Für uns war es trotzdem eine Enttäuschung, denn gerade die Möglichkeit zum Baden war ein Grund für unsere Entscheidung gewesen.

Drei Nächte? Wir ändern unseren Plan

Hinzu kam, dass es in unserem Bereich des Campingplatzes früh morgens und spät abends ziemlich laut war.

Mit den normalen Geräuschen eines gut belegten Campingplatzes können wir umgehen. Hier hatten wir allerdings den Eindruck, dass einige Gäste wenig Rücksicht auf ihre Nachbarn nahmen. Schade.

Am nächsten Morgen entschieden wir deshalb, unsere Reiseplanung zu ändern und den Aufenthalt um einen Tag zu verkürzen. Was auch ohne Probleme möglich war.

Statt drei Nächten sollten es nur zwei werden.

Das bedeutete aber nicht, dass wir Lindau selbst auslassen wollten. Für die Altstadt hatten wir bewusst einen kompletten Tag eingeplant.

Mit dem Bus in die Altstadt von Lindau

Für die Fahrt in die Stadt nutzten wir wieder die öffentlichen Verkehrsmittel. Die kostenlose Nutzung war über die Kurtaxe abgedeckt und damit konnten wir unser Wohnmobil einfach auf dem Campingplatz stehen lassen.

Die Busfahrt dauerte weniger als 30 Minuten. Besonders dankbar waren wir an diesem Tag für die Klimaanlage. Draußen war es so heiß, dass man gefühlt auch ohne Feuer hätte kochen können.

Nicht gerade die besten Bedingungen für einen ausgedehnten Stadtbummel.

Unser erster Eindruck von Lindaus Altstadt: ein bisschen wie Klein-Venedig. Die alten Gebäude, die engen Gassen und die Atmosphäre rund um den Hafen hatten für uns einen deutlichen Hauch von Italien.

Hafeneinfahrt von Lindau
Blick über Lindau

Besonders die Hafeneinfahrt mit dem Bayerischen Löwen und dem Leuchtturm war ein Hingucker.

Einmal quer durch Lindaus Altstadt

Mit einem Stadtplan bewaffnet versuchten wir, unserem Rundgang zumindest etwas Struktur zu geben.

Das funktionierte eher mittelmäßig.

Trotzdem haben wir vermutlich alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Unser Weg führte unter anderem zum Hafen, zum Mangturm, zum Alten Rathaus und durch die Maximilianstraße.

Hafen mit dem Bayrischen Löwen
Mangturm
Altes Rathaus
Maximilianstraße

Weiter ging es zur Gerberschanze, zum Bahnhof, zum Pulverturm und zum Ring for Peace.

Gerberschanze
Pulverturm
Ring for Peace

Dazwischen gab es jede Menge kleine Gassen, alte Häuser sowie Cafés und Restaurants. Irgendwann meldeten sich allerdings unsere Füße ziemlich deutlich.

Am Ende des Rundgangs freuten wir uns hauptsächlich auf eines: unsere Flipflops am Campingplatz.

Eine unerwartete Instagram-Begegnung

Während unseres Aufenthalts ergab sich noch eine nette Geschichte über Instagram.

Ein anderer Nutzer hatte bemerkt, dass wir nahezu das gleiche Foto vom Sonnenuntergang gepostet hatten. Schnell war klar: Wir mussten auf dem Campingplatz praktisch nebeneinander gestanden haben.

Sonnenuntergang über Lindau

Wie klein die Welt manchmal ist.

Sie wollten uns sogar besuchen kommen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir allerdings schon unterwegs zu unserem Stadtrundgang. Deshalb hinterließen sie an unserem Stellplatz einen kleinen handgeschriebenen Gruß und einen Aufkleber ihres Accounts (van_in_via).

Ein netter Gruß

Eine wirklich nette Überraschung, als wir zurückkamen.

Ein letzter Sonnenuntergang am Bodensee

Am Abend machten wir es uns noch einmal an der Badestelle gemütlich – auch wenn der eigentliche Badestrand momentan ziemlich wenig mit Baden zu tun hatte.

Wie viele andere Camper setzten wir uns ans Ufer und schauten Richtung Lindau.

Lindau in der Abendsonne

Dazu gönnten wir uns ein Kaltgetränk. Das liest sich inzwischen vermutlich so, als würden wir das jeden Abend machen. Keine Sorge, ganz so schlimm ist es nicht.

Vor uns ging langsam die Sonne über Lindau unter und damit endete auch dieser Abschnitt unserer Reise.

Der Campingplatz selbst hatte für uns dieses Mal nicht richtig gepasst. Der extrem niedrige Wasserstand war natürlich nicht seine Schuld. Zusammen mit der Lautstärke in unserem Stellplatzbereich fehlte uns aber der Grund, noch eine weitere Nacht zu bleiben.

Lindau dagegen hat uns gefallen. Für die Altstadt einen ganzen Tag einzuplanen, war genau richtig.

Am nächsten Morgen sollte es deshalb früher als ursprünglich geplant wieder losgehen.

Langsam ging es Richtung Heimat – aber natürlich nicht auf direktem Weg. Für die Rückfahrt hatten wir uns mehrere Zwischenstopps vorgenommen.


Heimreise – über Dinkelsbühl und Melsungen nach Magdeburg 🔝

Von Lindau nach Dinkelsbühl

Am frühen Morgen gönnten wir uns noch ein kleines Frühstück. Viel stand draußen ohnehin nicht mehr herum und so waren die letzten Sachen schnell im Wohnmobil verstaut.

Damit konnte es zeitig auf die Piste gehen.

Unser nächstes Ziel war Dinkelsbühl. In unserer ursprünglichen Reiseplanung war die Stadt nicht die erste Wahl gewesen, aber für den nächsten Zwischenstopp fühlte sie sich passend an.

Wie so oft versuchten wir, den ausgesuchten Wohnmobilstellplatz gegen Mittag zu erreichen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist die Zeit zwischen etwa 12:00 und 15:00 Uhr ziemlich gut, um noch einen vernünftigen Stellplatz – oder bei beliebten Plätzen überhaupt noch einen – zu bekommen.

Diesmal ging unsere Rechnung wieder auf. Wir konnten uns einen Stellplatz (P5) im hinteren Bereich am Rand des Platzes sichern.

Stellplatz bei Dinkelsbühl

Vor Ort gab es Strom sowie eine Ver- und Entsorgung. Das eigentliche Highlight wartete aber direkt nebenan: eine Badestelle am Wasser mit Steg und Leiter.

Flußbadestelle

Die wurde für später schon einmal vorgemerkt.

Dinkelsbühl – die „schönste Altstadt Deutschlands?“

Nachdem das Wohnmobil am Strom hing, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Altstadt. Dinkelsbühl wirbt mit der „schönsten Altstadt Deutschlands“.

Große Worte – aber nach unserem Besuch mussten wir feststellen: Der Titel passt schon ziemlich gut.

Durch das Rothenburger Tor, eines der vier Stadttore, ging es hinein. Die historische Altstadt ist noch vollständig von einer Stadtmauer umgeben. Anders als beispielsweise in Rothenburg ob der Tauber kann man diese allerdings nicht begehen.

Rothenburger Tor

Bevor wir uns ausführlicher mit alten Häusern, Kirchen und Stadtmauern beschäftigten, gab es aber ein dringenderes Problem: Wir hatten Hunger.

In der Nähe des Weinmarktes fanden wir etwas zu essen.

Straße am Weinmarkt

Dabei fiel uns zum ersten Mal auf, dass erstaunlich viele schwarz gekleidete Menschen durch Dinkelsbühl liefen.

Die Erklärung dafür folgte wenig später.

Dinkelsbühl in Schwarz – das Summer Brezen steht vor der Tür

Am Weinmarkt entdeckten wir ein schönes historisches Gebäude, dessen Fassade mit zahlreichen Fahnen geschmückt war. Sie erinnerten an die verschiedenen Jahrgänge des Summer Breeze Open Air.

Häuser am Weinmarkt

Das Metal-Festival findet jedes Jahr in Dinkelsbühl statt und bringt Fans von Metal, Heavy Metal, Death Metal, Hardcore, Hardrock, Thrash Metal und Deathcore in die Stadt.

Damit war auch geklärt, warum uns so viele schwarz gekleidete Menschen begegneten.

Dinkelsbühl hatte sich offensichtlich auf seine Gäste eingestellt. Selbst in einigen Geschäften wurde passend zum Festival schwarze Kleidung angeboten. Wir fanden das ziemlich witzig – und es zeigte einen ganz anderen Kontrast zur historischen Fachwerkkulisse der Stadt.

Zu Fuß entlang der Stadtmauer

Für unseren weiteren Rundgang besorgten wir uns einen Stadtplan. Damit konnten wir uns zumindest etwas orientieren. Wobei Mia – gewollt oder ungewollt – immer wieder die Richtung bestimmte.

Kaffeehaus

Unser Weg führte uns unter anderem über den Marktplatz mit dem Münster St. Georg und weiter zur St.-Paulskirche.

Anschließend liefen wir über den unteren Mauerweg zum Nördlinger Tor mit der Stadtmühle. Weiter ging es über den oberen Mauerweg, vorbei an der wirklich schönen Jugendherberge, zum Segringer Tor und zum Zeughaus der Dinkelsbühler Kinderzeche.

untere Mauerweg
Kirchhöflein
Dinkelsbühl lässt Grüßen

Von dort führte unser Weg schließlich am Rothenburger Weiher entlang zurück zum Wohnmobilstellplatz.

Dinkelsbühl hat uns wirklich gut gefallen. Ohne ein inzwischen etwas nörgelndes Kind hätten wir uns vermutlich noch mehr Zeit für die Altstadt genommen.

Aber irgendwann ist eben auch das schönste Altstadthaus nur noch ein weiteres altes Haus.

Abkühlung direkt am Wohnmobilstellplatz

Zurück am Wohnmobil gab es dann endlich die Belohnung für unseren Stadtrundgang: Wir nutzten die Badestelle am Stellplatz.

Herrlich

Bei den Temperaturen war die Abkühlung einfach herrlich.

Danach wurde sich noch schnell an der Außendusche unseres Wohnmobils abgespült. Manchmal sind es genau diese kleinen Ausstattungsdetails, über die man sich unterwegs besonders freut.

Zum Abendessen gab es Fingerfood und den restlichen lauen Abend verbrachten wir mit der Planung unserer nächsten Etappe.

Dafür kamen auch wieder unsere verschiedenen Wohnmobil-Reiseführer zum Einsatz, die eigentlich immer mit an Bord sind.

Reiseplanung

Die Wahl fiel schließlich auf Melsungen. Saskia hatte dort bereits während einer Fahrradtour Halt gemacht und die Stadt in guter Erinnerung.

Also stand das nächste Ziel fest.

Weiter nach Melsungen

Am nächsten Morgen nach einem Frühstück im Sonnenaufgang, ging es Richtung Melsungen.

Frühstück

Für die Strecke hatten wir ungefähr drei Stunden eingeplant.

Ganz nach Plan lief die Fahrt allerdings nicht. Wegen einer Vollsperrung auf der A7 mussten wir einen Umweg fahren.

Trotzdem kamen wir noch rechtzeitig in Melsungen an und konnten uns einen Stellplatz direkt an der Fulda sichern.

Ganz klein im Hintergrund

Tisch und Stühle raus, ab in den Schatten des Wohnmobils und erst einmal Mittagessen. Es gab Spaghetti mit Pesto.

Geht bei uns eigentlich immer.

Danach machten wir uns auf den Weg in die Altstadt.

Fachwerk in Melsungen – und dann?

Melsungen hat ohne Frage schöne und teilweise ziemlich große Fachwerkhäuser. Wir liefen durch die Altstadt und schauten uns in Ruhe um.

Brücke über die Fulda, mit Blick auf die Altstadt
Sehr viele Fachwerkhäuser
Sehr große Fachwerkhäuser

Nach ungefähr einer Stunde kam bei uns allerdings die Frage auf: Und was machen wir jetzt?

Es war wieder ziemlich warm und deshalb suchten wir uns erst einmal ein Café mit schattigen Plätzen. Wir fanden eines mit Liegestühlen und Blick auf die Fulda.

Kaffeepause an der Fulda

Auch die führte noch Wasser, wenn auch weniger als üblich.

Dort saßen wir eine Weile und überlegten, wie unsere Reise weitergehen sollte.

Eigentlich war noch ein weiterer Zwischenstopp in Stolberg vorgesehen. Unser Blick fiel allerdings auf unsere Tochter, bei der die Begeisterung für weitere historische Altstädte inzwischen ziemlich überschaubar war.

Nach drei Wochen Urlaub darf das auch mal sein.

Es war erst ungefähr 16:00 Uhr und ich fühlte mich noch fit genug für die weitere Fahrt. Also tagte der Familienrat.

Das Ergebnis war eindeutig: Wir fahren nach Hause.

Ich glaube, unser Kind war uns für diese Entscheidung durchaus dankbar. Auch wenn sie das so natürlich nicht zeigte.

Planänderung: direkt nach Magdeburg

Also zurück zum Wohnmobil, alles wieder verstaut und abfahrbereit gemacht.

Die bereits bezahlten 10 Euro für den Stellplatz in Melsungen verbuchten wir kurzerhand als Spende an die Stadt und zum Erhalt der schönen Fachwerkhäuser.

Stolberg wurde aus der Reiseplanung gestrichen. Wird aber noch nachgeholt.

Statt noch einer weiteren Nacht im Wohnmobil ging es direkt Richtung Magdeburg.

Magdeburg wir kommen

Damit endete unsere dreiwöchige Sommerreise etwas früher als ursprünglich geplant. Aber genau das gehört für uns zum Reisen mit dem Wohnmobil dazu: Wir haben einen Plan, solange er für uns passt.

Und wenn er nicht mehr passt, ändern wir ihn eben.


Danke fürs Mitreisen

Danke an alle, die bis hierher mitgelesen und uns auf unserer Reise begleitet haben.

Wir freuen uns, dass ihr Interesse an unseren Reisen und Erlebnissen habt. Vielleicht schaut ihr auch bei unserer nächsten Tour wieder vorbei und begleitet uns ein Stück.

Bis dahin – macht’s gut und bleibt reiselustig!


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