Letztes Wochenende ging’s für uns zur ABF nach Hannover. Wir wollten uns mal anschauen, welche Optimierungen es so fürs Wohnmobil gibt – und ich hatte vor allem eine Alarmanlage im Blick. Viel Auswahl gab es dazu allerdings nicht: Eigentlich haben wir nur den Stand von Thitronik gefunden. Das System wirkte zwar durchdacht, aber der Preis hat uns am Ende nicht überzeugt.

Übernachtung: Stellplatz direkt an der Messe

Unser Stellplatz

Für die Übernachtung haben wir uns einen nahegelegenen Stellplatz ausgesucht, fußläufig zur Messe. Das war definitiv die richtige Entscheidung – auch wenn der Strompreis schon eine Ansage war: pauschal 7 €.

Offen gesagt hätte ich eine Abrechnung nach Verbrauch fairer gefunden. Vermutlich kommt das durch die „großen Wohnschiffe“, die mit Klima und Elektroheizung laufen – da will der Betreiber wohl auf Nummer sicher gehen.

Anreise, Einlass und erster Eindruck

Wir sind entspannt angereist und pünktlich zum Messebeginn vor Ort gewesen. WoMo abgestellt, Strom angeschlossen – und dann zu Fuß rüber zur Messe. Der Eingang lag zwar etwas abseits, obwohl die Messe direkt gegenüber ist, aber der kurze Spaziergang war kein Thema.

Die Parkplätze an der Messe waren gefühlt gut belegt, der Einlass lief trotzdem schnell und reibungslos. Praktisch: Es gab eine Garderobe. In den Hallen war es ziemlich warm, und mit Jacken am Arm hat man bei Prospekten und Einkäufen ohnehin keine Chance.

Für uns war das die erste Messe dieser Art in dieser Größe. Unsere Camping- und Freizeitmesse in Magdeburg wirkt im Vergleich eher wie ein Kindergeburtstag.

Ohne Plan – einfach los

Wir sind erst mal ohne festen Plan losgelaufen: Wo ist was, welche Halle lohnt sich, was gibt’s überhaupt?

Ein Wohnmobil was schwimmen kann
Ein Traum

Am Vormittag kamen noch gute Freunde dazu und wir sind eine Zeit lang gemeinsam durch die Hallen gezogen.

Kiki und der Lange (gute Freunde)

Wohnmobile, Dachzelte und Zubehör ohne Ende

Bezüglich Wohnmobile war wirklich alles vertreten:
• „Von der Stange“
• Luxusliner
• Selbstausbau
• und eine große Dachzelt-Fraktion

Es geht immer noch größer

Natürlich durfte auch das komplette Spektrum an Zubehör nicht fehlen – von „wirklich nützlich“ bis „braucht kein Mensch, aber sieht cool aus“.

Und dann gab’s noch eine Halle, die wir nur liebevoll den „Fresstempel“ nennen konnten: gefühlt Essen aus der ganzen Welt zum Probieren.

Prospekte, Küchenzeug und die erste Tüte war schnell voll

Der erste Beutel mit Prospekten war ruckzuck gefüllt. Dazu kamen die ersten Einkäufe: nützliche Kleinigkeiten für die Küche. Noch sind wir überzeugt, dass wir das alles wirklich brauchen.

Stühle gesucht – bei VICKYWOOD fündig geworden

Außerdem wollten wir neue Stühle. Unsere Anforderungen:
• gemütlich in der Sonne sitzen, am besten auch mal Beine hoch
• trotzdem normal am Tisch sitzen können
• gutes Packmaß und Gewicht

Wir sind bei VICKYWOOD fündig geworden – und haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber: Messerabatt, Konzept, Packmaß, Aufbau, Liegefunktion und Fußteil haben am Ende überzeugt. Ein wenig skeptisch waren wir bei der Sitzhöhe – das muss sich jetzt in der Praxis zeigen.

Perfekt: Wir konnten die Stühle bis zum Messeende am Stand lagern und mussten sie nicht den ganzen Tag mitschleppen.

Eine multifunktionale Tagesdecke hat uns auch noch angelacht – aber die schieben wir vorerst in die Zukunft. Eigentlich wollten wir auf der Messe gar nicht so viel Geld lassen. Zumal in der kommenden Woche bei uns noch eine Truma DuoControl CS eingebaut werden sollte – und die kostet ja auch noch einmal.

Vortrag: „Reise zum Kap“

Wir haben auch versucht, uns einen Vortrag anzuhören („Reise zum Kap“). Interessant war’s schon – aber für uns eher ein Thema, wenn wir nicht mehr an Ferienzeiten gebunden sind und Vor- oder Nachsaison nutzen können.

Selbstausbauten: tolle Ideen – aber meist für zwei

Viele Wohnmobile hatten gefühlt denselben Grundriss. Bei den Selbstausbauten gab’s dagegen richtig gute Konzepte – allerdings oft eher für Reisen zu zweit. Wir sind mit unserem Cliff aktuell aber ohnehin sehr zufrieden.

Ausklang im Fresstempel + nette Bekanntschaft

Eine kleine Stärkung

Am späten Nachmittag sind wir noch einmal im Fresstempel gelandet: Cocktail und ein paar Kleinigkeiten. Dort haben wir auch ein Pärchen aus Grömitz kennengelernt – daraus wurde ein echt nettes Gespräch. Die Zeit ist dabei so schnell vergangen, dass es plötzlich schon 18:00 Uhr war.

Also zurück zum Stand, Stühle abholen – und dann mit Einkäufen und vielen Eindrücken wieder zum WoMo. Abends wurde noch gekocht und anschließend Prospekte und Flyer durchgeblättert.

Mmmm lecker

Kalte Nacht und Gasflasche fast leer

Die Nacht wurde richtig kalt – und die Gasflasche ging zur Neige. Ergebnis: Ich musste im Schlafanzug raus und wechseln. Darauf kann ich gut verzichten. Dieses Problem sollte sich mit der DuoControl dann bald erledigen.

Stellplatz-Infos

🚐 Wohnwagenplatz Kronsbergstraße, Kronsbergstraße 50, 30880 Laatzen
💶 1 WoMo (bis 6 m) inkl. Strom: 32 € pro Tag

Unser Fazit

Die ABF hat sich für uns gelohnt. Wir werden das ziemlich sicher im kommenden Jahr wieder machen – und vielleicht nehmen wir auch noch die ein oder andere Camping-/Wohnmobilmesse mit.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert