Sonne, milde Temperaturen und das neue Fahrrad wollten genutzt werden. Aus einer eigentlich kleinen Runde wurde am Ende eine richtig schöne Frühlingsfahrt mit Pause am Mäuseturm, Blick auf die Elbe, Abstechern nach Schönebeck und Westerhüsen sowie insgesamt 45 Kilometern auf dem Tacho.

Der Frühling ruft: Also rauf aufs Rad

Die Sonne war angesagt, die Temperaturen passten, und das neue Fahrrad wollte endlich eingefahren werden. Also ging es nach einem späten Frühstück los. Eigentlich war nur eine kleine Runde geplant – am Ende wurden es aber doch ordentliche 45 Kilometer. So ist das manchmal, wenn das Wetter perfekt ist und man unterwegs immer wieder schöne Stopps entdeckt.

Erste Pause am Mäuseturm

Mäuseturm

Unser erstes Ziel war der im letzten Jahr eröffnete Mäuseturm an der Elbe. Ein wirklich schönes Ausflugslokal, perfekt für eine kleine Pause mit Blick aufs Wasser. Von zu Hause aus ging es über Cracau auf den Damm in Richtung Prester. Am Restaurant „Die Kirche“ bogen wir rechts ab und fuhren weiter zum Mäuseturm.

Dort angekommen, fanden wir noch einen freien Platz in der Sonne und bestellten uns erst einmal zwei Kaltgetränke.

Erfrischungsgetränke

In der Sonne war es schon richtig angenehm warm – genau dieses Wetter, bei dem man sofort merkt, dass der Frühling nicht mehr weit ist.

Blick auf die Elbe beim Mäuseturm

Über die Kreuzhorst nach Schönebeck

Nach unserer Pause ging es weiter, allerdings nicht direkt auf dem Damm in Richtung Schönebeck. Stattdessen führte uns eine gut ausgeschilderte Umleitung an der Kreuzhorst entlang. Hinter Randau kamen wir dann wieder auf den Damm und fuhren bis zur Elbbrücke nach Schönebeck hinein.

Schloss Randau

Hinter der Brücke verläuft der Elberadweg direkt weiter in Richtung Magdeburg.

Elbe bei Schönebeck

Kurzer Check am Campingplatz Magdeburg

Im Schönebecker Hafen machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Campingplatz Magdeburg, weil wir uns anschauen wollten, wie man dort mit dem Wohnmobil stehen könnte. Die Stellplätze liegen alle mit Blick auf die Elbe, dazu gibt es Ver- und Entsorgung, Strom sowie Toiletten und Duschen.

So wie es aussah, startet die Saison dort erst ab Mitte März richtig. Dann kommen wohl auch noch ein Getränkewagen, Brötchenservice und etwas vom Grill dazu. Das klingt auf jeden Fall nach einem Platz, den wir mal testen sollten.

Entspannt weiter an der Elbe entlang

Von dort ging es weiter nach Westerhüsen, wo der Radweg wieder direkt an der Elbe entlangführt.

Elberadweg

Irgendwann konnten wir auf der anderen Seite sogar wieder den Mäuseturm entdecken.

Mäuseturm

Solche Strecken mögen wir einfach: Wasser, Weitblick und ganz entspannt in die Pedale treten.

Grillwurst, rote Brause und ein Eis zum Schluss

Eine weitere Pause gönnten wir uns dann am Mückenwirt. Dort gab es für uns eine Grillwurst und eine rote Brause – einfache Radfahrer-Verpflegung, aber genau richtig.

Mückenwirt

Und weil unterwegs natürlich auch noch etwas Süßes sein durfte, holten wir uns beim Bortscheller, den es immerhin schon seit 1946 gibt, noch eine Kugel Eis als Nachtisch.

Eis in der Muschelwaffel

Zum Abschluss über den Herrenkrugsteg

Direkt nach Hause ging es danach aber noch nicht. Wir machten noch einen kleinen Bogen am Café Treibgut vorbei und fuhren über den Herrenkrugsteg auf die Ostseite der Elbe. Von dort aus traten wir dann langsam den Heimweg an.

Fazit zur Fahrradtour

Aus der eigentlich nur geplanten kleinen Frühlingsrunde wurde am Ende doch eine richtig schöne Fahrradtour. 45 Kilometer, mehrere entspannte Stopps, etwas zu essen, etwas zu trinken und dazu bestes Wetter – viel mehr braucht es manchmal gar nicht. Und das neue Fahrrad ist jetzt auf jeden Fall schon mal ordentlich eingefahren.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert